Sergej Barbarez hat seinen vorläufigen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft nominiert. Ein Profi des 1. FC Köln steht dabei auf Abruf, zwei weitere mögliche Kandidaten sind nicht mit dabei.
Für Jusuf Gazibegovic lebt der Traum von der Weltmeisterschaft weiter – wenn auch zunächst nur in der zweiten Reihe. Der Rechtsverteidiger steht auf Abruf im vorläufigen Aufgebot von Sergej Barbarez für Bosnien und Herzegowina. Damit darf sich der FC-Profi, der die Rückrunde auf Leihbasis bei SK Sturm Graz verbrachte, weiter Hoffnungen auf eine Teilnahme machen.
In Köln spielte Gazibegovic unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok praktisch keine eine Rolle. Der Winter-Wechsel nach Graz erwies sich für den 25-Jährigen jedoch als wichtig. In Österreich entwickelte sich der Außenverteidiger schnell wieder zum Stammspieler und kämpft am letzten Spieltag sogar noch um die Meisterschaft. Dafür braucht Sturm Graz allerdings Schützenhilfe: Während die Grazer gegen SK Rapid Wien gewinnen müssen, darf der LASK bei FK Austria Wien nicht punkten. Die beiden Wiener Clubs entscheiden damit indirekt über den Titelkampf.
Denis Huseinbasic nicht nominiert
Für Gazibegovic wäre eine WM-Teilnahme eine bemerkenswerte Entwicklung. Zuletzt war der Verteidiger im September 2025 für Bosnien und Herzegowina nominiert worden, anschließend spielte er in den Planungen der Nationalmannschaft keine größere Rolle mehr. Durch seine starke Rückrunde in Graz hat sich das nun offenbar geändert.
Keine Berücksichtigung fanden dagegen Denis Huseinbasic und Imad Rondic. Während Rondic bislang ohnehin noch kein A-Länderspiel absolviert hat, bleibt Huseinbasic auch nach seiner Auseinandersetzung mit Barbarez außen vor. Der Mittelfeldspieler war im vergangenen Sommer freiwillig von der Nationalmannschaft abgereist und wurde seitdem nicht mehr berücksichtigt. Auch sportlich spielte sich der 24-Jährige in dieser Saison kaum für eine WM-Nominierung auf.
El Mala darf noch hoffen – als einziger?
Weitere mögliche WM-Kandidaten aus Köln gibt es dennoch. Said El Mala darf sich nach seiner starken ersten Bundesliga-Saison weiter Hoffnungen auf eine Nominierung für Deutschland machen. Ragnar Ache gilt bei Ghana dagegen eher als Außenseiter – insbesondere nach seiner jüngsten Muskelverletzung. Keine Chance mehr auf das Turnier hat dagegen Jakub Kaminski: Polen verpasste die Qualifikation gegen Schweden. Der Angreifer hat damit einen freien Sommer.







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