Der 1. FC Köln bleibt Bundesligist. Um noch schlagfertiger zu werden, hat Sportchef Thomas Kessler seinen Bereich neu strukturiert und das Gerüst für die Zukunft gebaut.
Der Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern, die Zukunft damit planbar – jetzt kann Geschäftsführer Thomas Kessler die kurz- und mittelfristigen Planungen beim 1. FC Köln vorantreiben. Dafür hat er seit seiner Ernennung zum Chef über den sportlichen Part den Club kräftig umgebaut, die unter Christian Keller auf dessen Position zugeschnittenen Abläufe sind nun auf mehrere Schultern verteilt.
Kessler erklärt: „Am Ende ging es darum, dass ein gewisses Gerüst im Umfeld stehen muss, in dem ich gerne arbeiten möchte. Das sind oft Entscheidungen, die du nicht in zwei Wochen bei so einem Fußballclub treffen kannst. Wir haben die ein oder andere Personalie getauscht, Leute dazu genommen und Arbeitstitel verändert. Es geht darum, dass das für mich keine One-Man-Show ist, sondern dass ich darauf angewiesen bin, dass ich extrem gute Mitarbeiter um mich herum habe, die jeden Tag mit der großen Ambition hier hinkommen und den 1. FC Köln voranbringen wollen.“
Kessler: „Der 1. FC Köln ist einen großen Schritt weiter“
Ziel ist es, den 1. FC Köln dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren, denn jedes Jahr in der Erstklassigkeit bringt die Geißböcke wirtschaftlich und strukturell nach vorne. Doch die Konkurrenz ist groß und der Erfolg längst keine Selbstverständlichkeit, weiß Kessler: „Da brauche ich Führungskräfte um mich herum, die in ihren Abteilungen diese Dinge vorleben, bewerten und die Entscheidungen treffen müssen in ihren Bereichen, um erfolgreich zu sein. Das geht am Ende über die Direktoren, die unter mir arbeiten, die für ihre Bereiche verantwortlich sind, bis dann eben zum Cheftrainer. Und da sind wir heute auf jeden Fall einen deutlichen Schritt weiter.“
Natürlich ist die neue Struktur personell auch auf ihn persönlich zugeschnitten, schließlich braucht der Sportchef in seinem Umfeld Personen, denen er vertraut und mit denen die Abläufe stimmen. Beispielhaft steht dafür Tim Steidten, der in den nächsten Wochen eine Schlüsselrolle in der Zukunftsplanung einnimmt und in den vergangenen Wochen sowohl bei den Gesprächen um einen Abgang von Said El Mala als auch bei den Verhandlungen mit Eric Martel um eine Vertragsverlängerung schon wichtige Aufgaben übernahm.
Jetzt geht es ans Eingemachte, was die Kaderplanung angeht.
Thomas kessler
„Ich wollte einen starken Mann haben, der als Direktor Kaderplanung und Recruitment Dinge vorantreiben kann“, sagt Kessler. Aber auch strukturell hofft er in dieser Abteilung auf einen Sprung nach vorn. „Da ist Scouting ein großes Thema, was er sich jetzt in den letzten Wochen intensiv anschauen kann. Jetzt geht es ans Eingemachte, was die Kaderplanung angeht. Es ist gut zu wissen, dass da jemand ist, der viel unterwegs sein kann, während ich Arbeit hier vor Ort habe und nicht jede Reise angehen kann. Ich bin froh, dass wir Tim für uns gewinnen konnten.“








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