Keine weiteren Interessenten: Stand jetzt bleibt El Mala beim FC!

Said El Mala könnte beim Trainingsauftakt am 13. Juli noch beim FC sein. (Foto: Bucco)
Said El Mala könnte beim Trainingsauftakt am 13. Juli noch beim FC sein. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln und Said El Mala könnten doch noch eine weitere Bundesliga-Saison gemeinsam bestreiten. Denn nach der Absage an den FC Brentford gibt es aktuell keine weiteren belastbaren Angebote für den Spieler.

Said El Mala hat dem FC Brentford abgesagt. Nach langen Verhandlungen zwischen dem 1. FC Köln und dem englischen Erstligisten und zunächst einem Signal des Spielers, sich einen Wechsel vorstellen zu können, folgte die Absage an den Premier-League-Club. El Mala vollführte eine Kehrtwende und will sich Optionen für andere, sportlich womöglich attraktivere Vereine offen halten.

Nach GEISSBLOG-Informationen jedoch gibt es aktuell keine weiteren Angebote für den 19-Jährigen – zumindest keine belastbaren, aufgrund derer die FC-Verantwortlichen bereit wären Gespräche zu führen. Heißt konkret: Durch die Absage an Brentford und den schon länger zurückliegenden Rückzieher von Brighton & Hove Albion liegt derzeit nichts mehr auf den Tischen der FC-Bosse.

El Mala beim Trainingsauftakt mit dabei?

Daher hat man sich intern nun darauf verständigt, dass El Mala – zumindest Stand 5. Juni 2026 – beim 1. FC Köln bleiben und am 13. Juli zum Trainingsauftakt der Geißböcke auf dem Rasen stehen wird. Sportchef Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten können zwar nicht vorhersehen, wie sich der Transfermarkt in den kommenden WM-Wochen verändern wird. Doch die aktuelle Angebotslage lässt keinen anderen Schluss zu.

Aus der Bundesliga gibt es derzeit keinen Club, der bereit wäre auch nur annähernd die vom FC geforderte Ablöse von annähernd 50 Millionen Euro zu zahlen. Aus der Premier League haben keine weiteren Clubs neben Brentford ernst gemacht und warten lieber ab, was die WM 2026 auf dem Transfermarkt noch verändern wird. Dann könnte El Mala noch einmal ins Spiel kommen. Dafür braucht es aber Zeit auf allen Seiten.

Hoffnung für FC-Fans

Klar ist aber auch, dass Said-Bruder Malek kaum Chancen hat, in England ein Arbeitsvisum zu erhalten. Dafür fehlen ihm die Kriterien, die einem Premier-League-Club erlauben würde, ihn beim Arbeitsamt zu registrieren (u.a. Bundesliga- oder internationale Einsätze). Und Angebote für Said aus weiteren Ligen kamen beim FC bislang nicht in die Regionen, in denen die Geißböcke gesprächsbereit gewesen wären. Somit können die FC-Fans tatsächlich darauf hoffen, Said El Mala noch einmal im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust zu sehen.

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