Suche nach dem „nächstbesten Schritt“: Wird Stürmer-Leihe konkreter?

Fynn Schenten (M.) ist bei der U21 in die Saisonvorbereitung eingestiegen. (Foto: Bucco)
Fynn Schenten (M.) ist bei der U21 in die Saisonvorbereitung eingestiegen. (Foto: Bucco)

Nach seinem Bundesliga-Debüt und zahlreichen U19-Toren in der Vorsaison zählt Fynn Schenten beim 1. FC Köln zu den Kandidaten für eine Leihe. Gleich mehrere Vereine aus Belgien und Frankreich sollen Interesse angemeldet haben.

Erst sorgte er in der Youth League für Furore, dann feierte er sein Bundesliga-Debüt und unterschrieb kurz darauf seinen ersten Profi-Vertrag beim 1. FC Köln: Hinter Sturm-Talent Fynn Schenten liegt eine ereignisreiche Saison, auf die nun die nächsten Entwicklungsschritte folgen sollen. Womöglich im Ausland.

Wie der GEISSBLOG schon Anfang Juni berichtet hatte, streben die FC-Verantwortlichen eine Leihe des 18-Jährigen an. Nach sieben Bundesliga-Einsätzen unter Lukas Kwasniok wird ein Verein gesucht, bei dem Schenten regelmäßig Spielpraxis sammelt – mehr, als er unter René Wagner erhalten würde.

Interesse aus Belgien und Frankreich

Das französische Portal Lefussball berichtet nun, dass sich bereits zwei belgische Erstligisten beim FC nach einer Leihe erkundigt haben sollen. Darüber hinaus zeige Ligue-1-Aufsteiger Le Mans Interesse am Deutsch-Franzosen, Straßburg und Lille sollen seine Entwicklung ebenfalls beobachten.

Dass man Schenten am Geißbockheim in Zukunft viel zutraut, beweist seine Vertragslaufzeit, bis 2030 hat der FC den Angreifer an sich gebunden. Folglich dürften die Verantwortlichen kein Interesse an einem Verkauf hegen. Zumal man sich nach GEISSBLOG-Informationen bereits im Zuge der Vertragsverlängerung über eine mögliche Leihe austauschte.

„Fynn steht für einen mustergültigen Weg“, sagte Lukas Berg, der Technische Direktor des FC, damals und verwies auf Schentens schnellen Aufstieg in die Bundesliga: „Wir trauen ihm zu, sich langfristig auf diesem Niveau zu etablieren und wollen ihn auf diesem Weg begleiten.“

19 Tore in 25 Einsätzen für die U19

Dass es Interessenten gibt, kommt schon allein aufgrund von Schentens Statistiken wenig überraschend. Für die U19 traf er in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 19-mal in 25 Pflichtspielen. Sechs Treffer in nur fünf Youth-League-Auftritten hatten bereits im Winter für erste Anfragen gesorgt, schon damals wäre eine Leihe möglich gewesen.

In die Saisonvorbereitung startete Schenten nun zunächst mal bei der U21 – als einer von mehreren Leihkandidaten neben weiteren Eigengewächsen wie Etienne Borie oder Emin Kujovic. „Ganz klar ist mit einigen Jungs besprochen, dass es für sie nicht der nächstbeste Schritt sein wird, in dieser Regionalliga West wieder aufzutauchen“, sagte Berg am Rande des Trainingsauftakts. Man arbeite „mit den Jungs und ihrem Umfeld daran, den nächsten Entwicklungsschritt zu nehmen“. Im Fall von Schenten könnte dieser Schritt offenbar in einer ausländischen Liga stattfinden.

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