Transfer-Gerücht hält sich: Sechs Ex-Kölner bei der WM – und auch ein zukünftiger?

Ellyes Skhiri (r.) bei Tunesiens WM-Debakel gegen Schweden um Yasin Ayari. (Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire)
Ellyes Skhiri (r.) bei Tunesiens WM-Debakel gegen Schweden um Yasin Ayari. (Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire)

Kein aktueller, aber sechs frühere Spieler des 1. FC Köln sind bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz. Bei Ellyes Skhiri und Salih Özcan halten die Spekulationen bezüglich einer möglichen Rückkehr an.

Es war ein WM-Auftakt zum Vergessen. Mit 1:5 gerieten Ellyes Skhiris Tunesier gegen Schweden unter die Räder – und der frühere Star des 1. FC Köln war daran nicht ganz unschuldig. Beim Stand von 1:2 wollte Skhiri vor dem eigenen Strafraum dribbeln, verlor den Ball und musste mitansehen, wie Viktor Gyökeres auf 1:3 erhöhte. Die Vorentscheidung, danach wurde es deutlich.

Der tunesische Verband sah sich nach der Klatsche sogar gezwungen, Trainer Sabri Lamouchi vor die Tür zu setzen – während des Turniers. Der Franzose Hervé Renard übernimmt kurzfristig und kommt so zu seiner dritten WM-Teilnahme nach 2022 (mit Saudi-Arabien) und 2018 (mit Marokko). Mit Japan und den Niederlanden warten im Kampf um die K.o.-Runde nun zwei richtige Brocken auf die Tunesier.

Erfahrung für die Mittelfeldzentrale des 1. FC Köln?

Für Salih Özcans Türkei verlief der Start in Übersee ebenfalls suboptimal. Die von einigen Experten als Geheimfavorit gehandelte Mannschaft von Vincenzo Montella, bei der das FC-Eigengewächs nach 80 Minuten eingewechselt wurde, musste sich Australien mit 0:2 geschlagen geben. Wobei die Chancen auf das Sechzehntelfinale mit den weiteren Gegnern USA und Paraguay höher ausfallen dürften als jene der Tunesier.

Was Skhiri und Özcan neben der Auftakt-Niederlage ebenfalls gemeinsam haben: Beide werden mit einer Rückkehr nach Köln in Verbindung gebracht. Özcan ist nach seinem Vertragende bei Borussia Dortmund vereinslos, Skhiri bei Eintracht Frankfurt einer von vielen Kandidaten für einen Abgang. Die Gerüchte halten seit Wochen an.

Beide früheren Leistungsträger haben am Geißbockheim nach wie vor Fürsprecher – das gilt insbesondere für Skhiri, der sich während seiner vier Jahre beim FC als deutlich torgefährlicher präsentiert hat. Zur Kölner Transferstrategie, Spieler mit Entwicklungs- und Marktwertpotenzial zu verpflichten, würden zwar beide nicht wirklich passen. Doch natürlich benötigt René Wagners vergleichsweise junges Team auch Erfahrung.

Nicht nur Skhiri und Özcan bei der WM

Ob es bei Gerüchten und Gedankenspielen bleibt oder tatsächlich zur Rückkehr eines Ex-Stars kommt, bleibt abzuwarten – ist auch eine Frage der Alternativen, was sowohl für den Verein als auch für die Spielerseite gilt.

Neben Özcan und Skhiri sind noch vier weitere Ex-FC-Akteure bei der WM im Einsatz: Natürlich Florian Wirtz mit Deutschland, zudem der bei Senegals 1:3 gegen Frankreich nicht berücksichtigte Ismail Jakobs, der bei Österreich nachnominierte Dejan Ljubicic sowie der Kolumbianer Jhon Cordoba. Aktuelle Kölner Spieler haben es bekanntlich nicht zum Turnier geschafft (der GEISSBLOG berichtete). Dass unter den Ex-FC-Profis in Amerika auch ein künftiger steckt, ist jedoch nicht ausgeschlossen.

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