Wird’s für Routiniers eng? FC will „Platz schaffen“ – und plant weitere Transfers

Neuzugänge der U21: Lionel Voufack, Len Wörsdörfer, Niklas Hoffmann und David Okpodu. Jonas Arweiler fehlte beim Trainingsauftakt noch. (Foto: GEISSBLOG)
Neuzugänge der U21: Lionel Voufack, Len Wörsdörfer, Niklas Hoffmann und David Okpodu. Jonas Arweiler fehlte beim Trainingsauftakt noch. (Foto: GEISSBLOG)

Die U21 hat sich mit zwei Routiniers aus der 3. Liga verstärkt, sodass es für die weiteren Ü-Spieler eng werden könnte. Das sagt Lukas Berg, der Technische Direktor des 1. FC Köln, über die Kaderplanung des Regionalliga-Teams.

Evangelos Sbonias‘ Wechsel zu den Profis war nicht die einzige bemerkenswerte U21-Personalie, die der 1. FC Köln in dieser Woche verkündete. Tags zuvor präsentierten die Geißböcke mit Jonas Arweiler einen Angreifer, der in der vergangenen Drittliga-Saison 14 Tore für Verl erzielt hatte. Der 29-Jährige hätte sicherlich auch Optionen oberhalb der Regionalliga West gehabt.

Wie man Arweiler überzeugt hat, eine Liga nach unten zu gehen? „Mit guten Argumenten und einem guten Plan, der natürlich langfristig ausgelegt ist“, sagt der Technische Direktor Lukas Berg und bezieht dies auch auf Innenverteidiger Niklas Hoffmann, vergangene Saison Stammkraft in der 3. Liga bei Waldhof Mannheim.

Arweiler wird „schnell zur Verfügung stehen“

„In den Gesprächen mit Jonas und Niklas hat natürlich die Rolle in so einer Mannschaft eine große Rolle gespielt“, erläutert Berg. „Wir werden eine sehr junge Mannschaft sein und müssen auf solche Personalien setzen.“ Arweiler und Hoffmann sollen anführen, nicht nur auf dem Rasen. „Sie werden auf und neben dem Platz sehr viel Vertrauen bekommen. Das ist eine spannende Herausforderung, die die beiden angetreten sind.“

Beim Trainingsauftakt fehlte Arweiler noch, da er sich im Saidonendspurt mit Verl eine Fußverletzung zugezogen hatte. Diese sei „inzwischen vollständig ausgeheilt“. Am Dienstag hatte der Stürmer seine Abschlussdiagnostik, nun wird er nach und nach mehr belastet. „Er wird relativ schnell zur Verfügung stehen“, kündigt Berg an.

Mit Arweiler und Hoffmann sowie den im vergangenen Sommer verpflichteten beiden 32-jährigen Luca Dürholtz und Marvin Ajani verfügt die U21 aktuell über vier Routiniers unter den Feldspielern – einem mehr als in der vergangenen Saison, als noch Sargis Adamyan zum Kader gezählt hatte.

U21 will „so wenig wie möglich Ü-Spieler auf dem Platz“

Gemeinsam auflaufen darf dieses Quartett gemäß der Regularien nicht. Bei zweiten Mannschaften dürfen maximal drei Ü23-Akteure zeitgleich auf dem Platz stehen. Das Ziel der Verantwortlichen um Berg ist ohnehin: „Wir wollen so viele junge Spieler wie möglich auf dem Platz haben.“ Folglich: „So wenig wie möglich Ü-Spieler.“

Daher schließt Berg auch nicht aus, dass es unter den Routiniers noch zu Abgängen kommen könnte: „Am Ende entscheidet immer die Leistung. Wir werden gucken, ob wir bei der einen oder anderen Personalie etwas verändern müssen, um Platz für junge Spieler zu schaffen, die auf diesen Positionen auf den Platz gehören.“

Wobei Arweiler und Hoffmann als Neuzugänge natürlich nicht wieder gehen werden. Und apropos Zugänge: Mit den beiden 29-Jährigen sowie Len Wörsdörfer, David Okpodu und Lionel Voufack steht die U21 bislang bei fünf externen Transfers. Es soll nicht dabei bleiben. Die dahingehende Planung sei „noch nicht abgeschlossen“, so Berg: „Da könnte noch was passieren.“

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
1 Kommentar
Neueste
Älteste Meistbewertete