„Werden unter vier Augen reden“: El Mala über den FC-Start und Klopp

Said El Mala trägt die 10 beim 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports International)
Said El Mala trägt die 10 beim 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports International)

Said El Mala trainiert am Geißbockheim auf sein Nationalmannschafts-Debüt hin. Der Star des 1. FC Köln sprach nun im FC-Podcast mit Guido Ostrowski über die Situation des FC und seinen Kontakt zu Jürgen Klopp.

Said El Mala muss sich beim 1. FC Köln nun einige Tage individuell fit halten. Weil René Wagner die lange Länderspielpause genutzt hat, seiner Mannschaft fünf Tage frei zu geben, El Mala aber erst am Sonntag zum DFB anreist, hat der 20-Jährige nun einen Laufplan für die nächsten Tage und wird vor seiner Abreise noch einmal mit dem Ball trainieren, allerdings alles individuell.

Am Dienstag stand noch ein Leistungstest an. Dann begann für ihn die Vorbereitung auf das Abenteuer DFB. „Extrem viel“ bedeute ihm die Nominierung durch Jürgen Klopp, sagte El Mala anschließend. „Ich schätze das sehr. Das heißt, dass er etwas gesehen hat, was ihm gefallen hat. Dann weiß man, dass man was richtig gemacht hat. Natürlich gibt es Themen, an denen ich arbeiten muss, und das werde ich natürlich auch tun.“

Klopp „hat Lust“

El Mala schilderte seinen Kontakt mit Klopp zur Nominierung als „kurz und knapp“. Und dennoch bekam er offenbar direkt eine Kostprobe des Menschenfängers Klopp zu spüren. „Nervös war ich, ja, aber das geht nach den ersten zehn Sekunden weg. Er ist ein Trainer, der dich mit seiner guten Laune mitreißt. Das zieht dich mit und dann bist du gar nicht mehr nervös.“

Klopp habe während des Telefonats mit El Mala mehrere Anrufe anderer Spieler bekommen, die den Bundestrainer zurückgerufen hätten. Aber für ein kurzes Gespräch habe es gereicht. „Ich hab mich gefreut, dass ich wieder dabei sein und mich zeigen darf. Er freut sich darauf, dass ich komme. Er hat Lust. Wir werden noch mal unter vier Augen reden, wenn ich angekommen bin.“

El Mala freut sich auf Moore

So wird El Mala auch etwas Abstand vom FC bekommen. Er machte aber auch klar, dass er weiter an eine erfolgreiche Saison der Geißböcke glaubt. „Dass wir konkurrenzfähig sind, wissen wir. Dass wir Mannschaften schlagen können, vor allem daheim, wissen wir auch“, sagte der 20-Jährige. Auch, weil das Zusammenspiel mit Mikey Moore künftig werden wird. „Mir hat es Spaß gemacht mit Mikey zu spielen. Es war erst das erste Spiel, das wird noch besser werden. Er ist ein sehr lieber Junge, wir verstehen uns aber auch neben dem Platz.“

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