Kessler stützt Dallinga: „Er kann noch einen wichtigen Part übernehmen“

Thijs Dallinga wurde auf dem Rasen zunächst noch behandelt. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports International)
Thijs Dallinga wurde auf dem Rasen zunächst noch behandelt. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports International)

Thomas Kessler hofft noch auf eine Rückkehr von Thijs Dallinga in dieser Saison. Der Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln setzt für die entscheidende Phase der Spielzeit auf den Niederländer.

Der 1. FC Köln hat am Freitagabend eine neue Episode der Doku-Reihe Geliebter Fußballclub veröffentlicht. Darin zu sehen: die Verletzung von Thijs Dallinga aus dem Testspiel bei Viktoria Köln und die Folgen für den Niederländer ebenso wie für den FC. Der Mittelstürmer wird bekanntlich mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfallen.

Der 26-Jährige hat damit nur siebeneinhalb Monate Zeit bis zum Ende der Saison 2026/27, um noch einmal für den FC aufzulaufen, ehe sein Leihvertrag ausläuft und die Geißböcke darüber werden entscheiden müssen, ob sie den Angreifer per Kaufoption vom FC Bologna fest verpflichten. Aktuell ist eine solche Entscheidung noch nicht absehbar.

Das sagt Kessler über Dallingas Verletzung

Immerhin: Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler machte in der Doku Hoffnung, dass es tatsächlich noch einmal klappen könnte mit einem Comeback der Nummer 27 für den FC. „Natürlich ist er niedergeschlagen, aber ich spüre in seinem Blick, dass er weiß, dass die Reise durch die Verletzung zwar keine einfache wird, aber die Saison noch lange ist, und er wäre nicht der erste Spieler, der aus einer langen Verletzung kommt und dann in einer sehr wichtigen Saisonphase noch einmal eingreifen kann.“

Eine Kreuzbandverletzung heißt in der Regel eine Pause von mindestens sechs Monaten. Je nach dem, welche Teile des Knies in welchem Umfang beschädigt wurden, kann diese Auszeit aber auch deutlich länger ausfallen. Doch Kesslers Aussage lässt hoffen, dass sich der Schaden beim Niederländer in Grenze hält. „Ich hoffe, dass er sehr schnell und sehr gut durch die Reha-Phase kommt“, sagte Kessler. „Ich glaube, dass er noch einen wichtigen Part für uns übernehmen kann.“

Thijs ist mit einer unglaublichen Emotionalität und Euphorie hierher gekommen

Thomas Kessler

Schließlich war es Dallinga, für den sich der FC im Sommer finanziell bis an die Grenze des Machbaren streckte. Mit zwei Toren gegen Hoffenheim war der Strafraumstürmer perfekt in seine Zeit beim FC gestartet. Dann der verschossene Elfmeter gegen Bremen und nun der Kreuzbandriss: Nach dem Blitzstart hätte es für Dallinga kaum schlimmer kommen können.

Dabei war er mit großer Begeisterung nach Köln gewechselt, wie Kessler verriet. „Thijs ist mit einer unglaublichen Emotionalität und Euphorie hierher gekommen. Deshalb tut es mir unglaublich leid. Er ist nach einer nicht ganz so einfachen Phase in Italien den Schritt hierher gemacht hat, um zu zeigen, was in ihm steckt und um dem Club zu helfen“, sagte der Kölner Sportchef. Nun muss er Geduld mitbringen, um zumindest kurz vor dem Saisonende dem FC noch einmal helfen zu können.

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