Maina gibt Verletzungsupdate: „Habe gemerkt, dass es keinen Sinn macht“

Linton Maina absolvierte am Freitag eine Laufrunde und ging dann mit Mark Uth in die Kabine. (Foto: GEISSBLOG)
Linton Maina absolvierte am Freitag eine Laufrunde und ging dann mit Mark Uth in die Kabine. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln muss seit drei Spieltagen auf seinen besten Vorlagengeber verzichten. Linton Maina laboriert nach wie vor an seiner Sprunggelenksverletzung aus dem Spiel gegen den Karlsruher SC. Nun hat der Angreifer selbst ein Update gegeben.

Linton Maina ist nach seiner Verletzung am Sprunggelenk voll im Zeitplan. Mehr noch: Der Angreifer ist sogar „eine Woche früher dran als geplant“, wie der FC-Profi nun selbst in einem Interview auf FC.de erklärte. Nachdem Maina zu Beginn seiner Verletzung nur auf Krücken gehen konnte, drehte der 25-Jährige am Freitag knapp fünf Wochen nach seinem Bänderriss schon wieder eine Laufrunde durch den Grüngürtel.

„Der Heilungsprozess läuft bislang so, wie man es sich wünscht“, sagte der mit zehn Assists nach wie vor beste Torvorlagengeber des FC. Ein Saison-Aus fürchtet der Angreifer demnach nicht. „Ich hoffe und denke, dass ich den letzten Spielen noch zum Einsatz kommen kann.“ Viele Partien werden für Maina in dieser Saison aber wohl nicht mehr dazukommen, sagt er schließlich selbst, dass er im Aufstiegs-Endspurt „nur noch kurz mitwirken kann“.

Maina von langer Pause überrascht

Schon früh in der Partie gegen den KSC hatte sich Maina dabei den Bänderriss zugezogen, zunächst aber versucht, noch weiterzuspielen. „Ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht so ist, wie es sich normalerweise anfühlt und etwas gerissen ist. Ich dachte zunächst, ich könnte das Spiel noch durchhalten, habe dann aber relativ schnell gemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht.“ Dass Maina jedoch viele Wochen würde pausieren müssen, „hätte ich in dem Moment nicht gedacht.“

Entsprechend besteht der Alltag des gebürtigen Berliners derzeit aus Rehatraining. Rund vier bis fünf Stunden ist Maina jeden Tag für Kraft- und Ausdauertraining am Geißbockheim. Dabei versucht er auch, den Kontakt zur Mannschaft nicht zu verlieren. Die Partie am Samstagabend gegen den Verein aus seiner Heimatstadt wird Maina noch von der Tribüne aus verfolgen müssen.

Wiedersehen mit Berlin verliert an Bedeutung

Die Hertha sei dabei „der Verein, bei dem ich früher im Stadion war und zugeguckt habe, bei dem ich früher einmal spielen wollte.“ Inzwischen kenne Maina bei der Alten Dame aber nicht mehr viele ehemalige Weggefährten. Demnach freue sich der Angreifer vor allem auf das Spiel, „weil wir einen großen Schritt machen können.“

Bis Maina wieder mitwirken kann, soll der FC schließlich im Idealfall noch näher am Aufstieg dran sein als jetzt. Immerhin ist die persönliche Zukunft des Flügelstürmers auch wenige Wochen vor Saisonende noch ungeklärt. Eine Entscheidung soll erst fallen, sobald die Liga-Zugehörigkeit des FC geklärt ist. Zu diese kann Maina selbst jedoch erst in einigen Wochen wieder seinen Teil zu beitragen.

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