Neue Personalsorgen: Sechser bricht ab und wird untersucht – Struber sauer

Denis Huseinbasic, hier neben Luca Waldschmidt, musste das Training am Donnerstag vorzeitig beenden. (Foto: Bucco)
Denis Huseinbasic, hier neben Luca Waldschmidt, musste das Training am Donnerstag vorzeitig beenden. (Foto: Bucco)

Denis Huseinbasic hat die Trainingseinheit beim 1. FC Köln am Donnerstag vorzeitig beenden müssen. Derweil zeigte sich Gerhard Struber zeitweise unzufrieden mit einem bestimmten Trainingsinhalt.

Beim 1. FC Köln vergeht derzeit kaum ein Tag ohne neue Personalsorgen. Hatte am Mittwoch Joël Schmied die Einheit nach einem schmerzhaften Zusammenprall vorzeitig beenden müssen, hat es am Donnerstag Denis Huseinbasic erwischt. Nach nicht einmal einer Stunde ging der Mittelfeldspieler vorzeitig vom Platz.

Der 23-Jährige klagte über muskuläre Beschwerden und konnte entsprechend nicht weiter trainieren. Der bosnische Nationalspieler soll nun genauer untersucht werden. Beim FC hofft man, dass es sich beim Trainingsabbruch lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt und sich Huseinbasic nicht schlimmer verletzt hat.

Schmied hat es in den Rücken gezogen

Immerhin ist mit Dejan Ljubicic bereits ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler seit einigen Wochen angeschlagen. Der Österreicher klagt über eine Reizung im Sprunggelenk und konnte an den vergangenen beiden Tagen nicht trainieren. Am Donnerstag stieg der 27-Jährige zwar wieder ein, ging jedoch dann – wie zuvor abgesprochen – 20 Minuten vor Ende der Einheit in die Kabine.

Joël Schmied soll es derweil nicht schlimmer erwischt haben. Beim Zusammenprall im Training hatte es dem Schweizer in den Rücken gezogen. Einen Tag später trainierte der Innenverteidiger jedoch schon wieder individuell. Vor dem Spiel gegen Preußen Münster am Ostersonntag soll Schmied wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und damit im Bestfall gegen den Abstiegskandidaten zur Verfügen stehen.

Struber bemängelt Pressing-Verhalten

Mit der Trainingseinheit am Donnerstag war Trainer Gerhard Struber unterdessen nur teilweise zufrieden. Nach dem Aufwärmen standen insbesondere verschiedene Spielformen auf dem Plan. Zunächst agierten die Profis einige Zeit im elf-gegen-elf auf dem ganzen Platz, ehe zum Abschluss von Sechzehner zu Sechzehner gespielt wurde.

Dabei bemängelte der Trainer häufig das Anlaufverhalten seiner Spieler, hielt die Übungen immer wieder an. „Dieses halbschwangere Pressing können wir in den Kübel hauen“, rief der Österreicher lautstark über den Platz und ging auch mit Stürmer Tim Lemperle in die intensive Diskussion.

Nach rund anderthalb Stunden war die Einheit auf dem Platz schließlich beendet. Dafür hieß es für die FC-Profis dann noch zahlreiche Autogramme zu schreiben. Angesichts der Ferien hatten sich viele Familien am Geißbockheim eingefunden, um die letzte öffentliche Einheit vor dem Münster-Spiel zu verfolgen.

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