Der 1. FC Köln kann ab sofort wieder mit Linton Maina und Max Finkgräfe planen. Nach ihren Verletzungspausen sollen die beiden gegen Hannover 96 in den Kader zurückkehren. Julian Pauli wird das Auswärtsspiel wohl verpassen.
Der Saisonendspurt des 1. FC Köln wird zu einer Zeit der Comebacks. Linton Maina (nach Außenbandriss) und Max Finkgräfe (nach Muskelverletzung) sollen bereits am Sonntag in Hannover wieder im Kader stehen. „Bei Linton schaut es sehr gut aus, er ist verfügbar fürs Wochenende. Max auch, er wird dabei sein“, verkündete Trainer Gerhard Struber bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitagvormittag.
Insbesondere Maina, auf den Struber sechs Partien verzichten musste, ist nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung erstaunlich schnell zurückgekehrt, mischt seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining mit. Am Donnerstag war der beste Kölner Vorlagengeber beim Elf-gegen-elf vollends integriert und wurde genau wie Finkgräfe, der zwei Spiele verpasst hat, nicht geschont.
Struber: „Das tut uns natürlich gut“
„Das ist ein ganz wichtiges Signal für uns alle, dass Linton zurück ist. Er hat seine Klasse im Training schon wieder aufblitzen lassen“, freut sich Struber und erinnert: „Wir haben lange Phasen in der Meisterschaft erlebt mit einer geringeren Verfügbarkeit sogenannter Schlüsselspieler. Jetzt haben wir wieder einen mehr mit dabei, das tut uns natürlich gut.“

Die beiden Comebacker dürften die Kader-Plätze von Meiko Sponsel und Julian Pauli einnehmen. Letzterer wird in Hannover wohl wie erwartet aufgrund eines Infekts fehlen. Vor der Freitagseinheit erklärte Struber: „Bei Julian warte ich noch auf eine Rückmeldung, wie es ihm geht. Er war gestern ein bisschen kränklich. Schauen wir mal, wie weit er heute ist. Es könnte sein, dass er nicht verfügbar ist, wenn sich das nicht stark verbessert.“
Gazibegovic vor Rückkehr ins Teamtraining
Doch grundsätzlich lichtet sich das FC-Lazarett immer mehr, auch Jusuf Gazibegovics Rückkehr naht. Am Donnerstag ist der Winter-Zugang ins individuelle Training mit Ball eingestiegen (der GEISSBLOG berichtete). Zu Strubers Freude: „Jusuf hat Riesenschritte gemacht in den letzten Tagen. Auch da schaut es sehr gut aus, er könnte möglicherweise schon nächste Woche wieder ins Teamtraining integriert werden.“
Bis auf Luca Kilian, der sich von seinem zweiten Kreuzbandriss erholt, dürften alle Langzeitverletzten an den verbleibenden vier Spieltagen ihre Comebacks feiern. Zum Ende der Saison hat Struber doch noch mal die Qual der Wahl.







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