Funkel eine Zwei-Spiele-Lösung oder mit Zukunft? „Werden sehen, was passiert“

Friedhelm Funkel mit Werner Wolf und Thomas Kessler. (Foto: Bucco)
Friedhelm Funkel mit Werner Wolf und Thomas Kessler. (Foto: Bucco)

Zum dritten Mal in seiner Karriere ist Friedhelm Funkel Trainer des 1. FC Köln. In zwei Spielen soll der erfahrene Fußballlehrer die Geißböcke zurück in die Bundesliga führen. Wie es darüber hinaus weitergeht, wollte sich der 71-Jährige am Montag offen lassen.

Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln retten – wieder einmal. 2002 war der Trainer mit der Mission am Geißbockheim angetreten, den FC vor dem Abstieg zu bewahren. Trotz einer ordentlichen Ausbeute ohne Heimniederlage misslang dieses Vorhaben. Ein Jahr später führte Funkel die Kölner jedoch in die Bundesliga zurück.

19 Jahre später zog es den Trainer ein zweites Mal zum 1. FC Köln. Der Routinier folgte auf Markus Gisdol – und hatte mit der gewonnen Relegation gegen Holstein Kiel dieses Mal Erfolg im Abstiegskampf. Nun soll der 71-Jährigen den FC in den verbleibenden zwei Saisonspielen ein weiteres Mal in die Bundesliga führen.

Funkel lässt Zukunft vorerst offen

Nach einer Nacht Bedenkzeit unterschrieb Funkel am Montagmorgen einen Vertrag „für die nächsten zwei – vielleicht auch vier – Spiele“, sagte der gebürtige Neusser am Nachmittag auf der Pressekonferenz seiner offiziellen Vorstellung. Sollte der FC nach 34 Spieltagen auf Rang drei stehen, ginge es für Funkel mit den Kölnern erneut in die Relegation. „Ich glaube aber, es werden nur zwei Spiele“, zeigte sich der Trainer zuversichtlich.

Doch wie geht es danach beim 1. FC Köln weiter? In der Vergangenheit hatte Funkel eigentlich ausgeschlossen, noch einmal einen Job über eine gesamte Saison antreten zu wollen. Entsprechend unwahrscheinlich scheint es, dass der FC unabhängig des Saison-Ausgangs mit Funkel verlängern würde. Funkel selbst sagt dazu: „Jetzt haben wir erstmal über die zwei Spiele gesprochen. Alles andere zählt für mich nicht.“ Von vornherein ausschließen wollte der Trainer ein längerfristiges Engagement aber nicht. „Danach werden wir sehen, was passiert.“

Keine Gespräche mit Urs Fischer

Auch der neue Sportdirektor Thomas Kessler hielt sich in der Frage, wie es nach der Saison weitergeht, zurück. „Wir haben jetzt andere Aufgaben vor der Brust, als irgendwelche Trainer zu diskutieren an dem Tag, an dem wir froh sind, unseren neuen Cheftrainer präsentieren zu können.“ Aktuell führe der ehemalige Torhüter mit keinem anderen Trainer Gespräche. Auch ein Interesse an Urs Fischer, wie von RTL/ntv kolportiert, ist damit aktuell vom Tisch. Der Schweizer würde wohl ohnehin nicht so der vom FC personenunabhängig implementierten aktiven Spielweise passen.

Unabhängig davon werden sich die Kölner nach GEISSBLOG-Informationen aber wohl in jedem Fall für die neue Saison auf der Trainerposition neu aufstellen. Das Engagement von Funkel soll tatsächlich nur bis zum Ende der aktuellen Spielzeit laufen. Bis die Ligazugehörigkeit nicht geklärt ist, werden die nun in der Verantwortung stehenden Personen jedoch keine Gespräche mit potenziellen Trainerkandidaten führen.

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