Der 1. FC Köln hat im letzten Heimspiel der Saison sieben Spielerinnen verabschiedet. Gegen Turbine Potsdam gewannen die Geißböcke souverän mit 4:0 (2:0) und schlossen damit die Saison mit 14 Punkten aus 22 Spielen auf Tabellenplatz zehn ab.
Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln haben am Sonntag den 1. FFC Turbine Potsdam im Franz-Kremer-Stadion empfangen und die Kulisse genutzt, um sich von zahlreichen Spielerinnen zu verabschieden. Nicole Bender-Rummler überreichte insgesamt sieben FC-Profis Abschiedspräsente.
Den Verein verlassen werden die Torhüterinnen Jasmin Pal und Josefine Osigus sowie Alena Bienz, Janina Hechler, Lilith Schmidt, Nicole Billa und Lotta Cordes. Weitere Abgänge könnten im Sommer hinzukommen. Damit tauscht der FC mindestens ein Viertel des Kaders zur nächsten Saison aus.
Bienz erzwingt ein Eigentor
Gegen Turbine Potsdam am Sonntag standen von dem Septett immerhin fünf Spielerinnen in der Anfangsformation. So war es dann auch Bienz, die für das 1:0 der Geißböcke sorgte. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf zog die Schweizerin ins Zentrum und wagte es einfach mal mit einem Schuss aus gut 24 Metern. Dieser war abgefälscht und klatschte gegen den Innenpfosten. Von dort prallte die Kugel unglücklich gegen den Rücken von Potsdam-Keeperin Silia Plöchinger und anschließend ins Tor.
Auch beim 2:0 stand Plöchinger im Mittelpunkt. Martyna Wiankowska dribbelte von der linken Seite in die Box und zog von der Strafraumkante ab. Den eigentlich ungefährlichen Ball ließ die Potsdamer Torhüterin allerdings nach vorne prallen, sodass Taylor Ziemer mit der Fußspitze aus fünf Metern einschieben konnte. Die Zwei-Tore-Führung war schon die Vorentscheidung.
Billa trifft zum Abschied
In der 62. Minute durfte dann auch Billa feiern. In ihrem letzten Spiel für den FC bekam sie von der rechten Seite die Vorlage von Carlotta Imping an den ersten Pfosten. Dort hielt die Österreicherin ihren Fuß hin und drückte die Kugel zum 3:0 über die Linie. Unmittelbar danach durfte Billa unter Applaus der Fans den Rasen verlassen.
In der 79. Minute legte der FC noch einmal nach. Nach einem Fehler im Potsdamer Spielaufbau musste Laura Feiersinger den Ball nur noch in den Strafraum zu Ziemer spielen, die alleine vor Plöchinger ohne Probleme zum 4:0 einschoss. Adriana Achcinska verschoss sogar noch einen Foulelfmeter, sodass es am Ende beim 4:0 für die Geißböcke blieb. Ein versöhnlicher Abschluss einer ansonsten sportlich restlos enttäuschenden FC-Saison.







Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!