Jonas Hector hat am Mittwoch den 1. FC Köln besucht. Der Grund war seine neue Karriere hinter der Kamera. Dabei traf der Ex-Kapitän der Geißböcke auch seinen ehemaligen Trainer Friedhelm Funkel.
Als das Training des 1. FC Köln am Mittwoch im Franz-Kremer-Stadion vorbei war, stellte sich Jonas Hector am Zaun zu Linton Maina und Matthias Köbbing. Der Ex-Kapitän der Geißböcke tauschte sich länger mit den beiden ehemaligen Mitspielern aus, ehe diese in Richtung Kabine gingen. Dann begann für Hector die Arbeit vor Ort.
Der ehemalige Profi ist inzwischen Teilhaber an der Produktionsfirma Flutlicht Film, die auch seinen Podcast „Schlag und fertig“ herausgibt. Am Mittwoch war Hector zusammen mit einem Kamerateam vor Ort. Für die Deutsche Fußball Liga nahm die Crew ein Interview mit Friedhelm Funkel auf.
Gemeinsamer Erfolg 2021
Vor dem Gespräch standen der Cheftrainer der Geißböcke und Hector länger zusammen und tauschten sich aus. Funkel und Hector feierten 2021 gemeinsam beim FC den Klassenerhalt über die Relegation. Den 71-Jährigen und den 34-Jährigen verbindet seitdem großer Respekt. Dies hatte sich auch zuletzt noch einmal gezeigt, als Hector den Trainerwechsel beim FC gutgeheißen hatte.
In seinem Podcast hatte Hector erklärt: „Den Trainerwechsel verstehe ich insofern, dass man merkt, dass die Mannschaft gar kein Selbstvertrauen hat.“ Nach dem 1:1 gegen Regensburg, welches Hector von der Tribüne aus verfolgt hatte, war auch er zu dem Schluss gekommen, dass es eine Veränderung auf der Trainerposition brauche. Und auch er hatte offenbar recht bald an Funkel gedacht.
Hector von Funkel und Aufstieg überzeugt
„Friedhelm ist jemand, der viel mit den Spielern redet, der versucht, jeden abzuholen und zwei Wochen eine Stimmung reinzubringen, wo man merkt: ‚Alles klar, Jungs, ihr habt das eh drauf – dann zeigt es einfach mal.‘ Das traue ich ihm zu. Die Wahl in dieser Situation ist absolut nachvollziehbar“, hatte Hector erklärt.
Nun also das Wiedersehen am Rande des Trainings im Franz-Kremer-Stadion und das anschließende Interview. Allerdings führte Hector es nicht selbst, sondern kümmerte sich im Hintergrund um Aufbau, Technik und Equipment. Am Sonntag wird der 34-Jährige wieder im Stadion sein, um dann den Aufstieg des FC feiern zu wollen. „Ich bin davon überzeugt“, hatte Hector vor einer Woche erklärt.








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