Gerücht aus der Türkei – aber FC stellt weitere Transfers zunächst zurück

Ismail Yüksek spielt seit 2022 für Fenerbahce. (Foto: IMAGO / Seskim Photo)
Ismail Yüksek spielt seit 2022 für Fenerbahce. (Foto: IMAGO / Seskim Photo)

Der 1. FC Köln hat mit den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei frühe Schlüsseltransfers perfekt gemacht. Nun schwappt ein neues Transfergerücht aus der Türkei nach Köln.

Der 1. FC Köln muss sich wappnen. Mit Eric Martel hat der FC nur noch einen defensiven Sechser im Kader für die Bundesliga, nachdem Mathias Olesen den Club verlassen hat. Den Abgang von Dejan Ljubicic haben die Geißböcke durch den Transfer von Isak Johannesson aufgefangen. Ein Olesen-Ersatz – und womöglich mehr – wird noch gesucht.

Womöglich mehr, weil Martel nur noch einen Vertrag bis 2026 besitzt, zwar verlängern soll, sich aber noch nicht zum FC bekannt hat. Die Formel „verlängern oder verkaufen“ bedeutet: Die Geißböcke müssen sich zumindest mit dem Gedanken befassen, was im Fall eines Martel-Abgangs passieren würde. Entsprechend kursierte zuletzt das Gerücht um Salih Özcan, dessen Rückholaktion nach GEISSBLOG-Informationen tatsächlich beim FC diskutiert wurde.

FC-Interesse würde überraschen

Nun aber berichtet die türkische Tageszeitung Sabah, dass die Geißböcke ebenso einen Spieler von Fenerbahce Instanbul beobachtet haben sollen. Ismail Yüksek ist auf der Sechs zuhause, 26 Jahre alt und seit drei Jahren beim türkischen Topclub unter Vertrag. Erst Ende März 2025 hat Yüksek in Istanbul verlängert, besitzt einen Vertrag bis 2028.

Trotzdem sollen Olympique Marseille, Shakhtar Donetsk und eben der FC den Rechtsfuß ins Auge gefasst haben. Was es aus Kölner Sicht unwahrscheinlich macht – neben dem frisch verlängerten Vertrag: Der Spieler besitzt einen Marktwert von zwölf Millionen Euro. Der amtierende Nationalspieler seines Landes wäre für die Geißböcke also nur auf Leihbasis finanzierbar, wenn überhaupt. Genauso wie der FC Yüksek wohl nur als Martel-Ersatz ins Auge nehmen würde, wenn überhaupt.

Nächste Transfers erst mit dem Trainer

Der FC äußert sich wie gewohnt nicht zu gehandelten Namen auf dem Transfermarkt. Auch nicht zu einem anderen Gerücht, welches am Montag überrascht bei Social Media die Runde machte. Demnach sollte Jordan Torunarigha beim Medizincheck in der Kölner MediaPark Klinik gesichtet worden sein. Nach GEISSBLOG-Informationen ist allerdings nichts dran.

Der FC hat aktuell alle weiteren Kaderplanungen zurückgestellt, ehe die Trainerfrage nicht geklärt ist. Erst nach der Unterschrift des neuen Chefcoaches sollen die nächsten Transfers angegangen werden. Dann in enger Abstimmung mit dem künftigen Trainer.

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