Der Deutsche Meister trainiert wieder: Die U19 des 1. FC Köln hat am Montag die Vorbereitung auf die neue A-Junioren-Saison aufgenommen. Stefan Ruthenbeck freut sich auf einen „richtig starken Kader“.
Die Mannschaft der U21 des 1. FC Köln hatte am Montagnachmittag gerade den Trainingsplatz beim SC Rondorf verlassen, als Stefan Ruthenbeck mit seiner U19 auf den Platz kam. Bei der neu formierten Regionalliga-Mannschaft gingen einige Deutsche Meister vom Feld, während mit der neuen A-Jugend des FC einige Deutsche Meister in ihr zweites Jahr unter Ruthenbeck gehen.
Während sich die Meister-Spieler also die Klinke in die Hand gaben, begrüßte Ruthenbeck nur zwei externe Neuzugänge in seinem Team. Mit Arian Güzel (kam vom FC Schalke 04) und Pierre Tampier-Eken (Hertha BSC) hat der FC nur zwei Spieler von außen verpflichtet. Die weiteren Neuzugänge kommen aus der eigenen U17, die in der abgelaufenen Saison im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den späteren Finalisten RB Leipzig ausgeschieden waren.
Ruthenbeck kündigt Abgänge an
Ruthenbeck konnte am Montag insgesamt 24 Spieler auf dem Trainingsplatz begrüßen. Fünf Youngster, darunter Assad Kotya-Fofana, fehlten dabei noch, weil sie ärztliche Untersuchungen absolvierten. „Aktuell haben wir noch einen etwas zu großen Kader“, sagte der FC-Trainer im Gespräch mit dem GEISSBLOG. „Wir haben mit dem einen oder anderen gesprochen, dass ihnen eine Veränderung gut tun würde.“
Dass diese Entscheidungen nicht leicht sind – auch nicht für die Spieler –, daraus machte Ruthenbeck aber auch keinen Hehl. „Natürlich wollen sie beim FC bleiben, gerade nach diesem Erfolg in der letzten Saison. Das ist aber trotzdem nicht für jeden die richtige Entscheidung. Denn in diesem Alter kommt es auf Spielzeit an. Der eine oder andere wird uns noch verlassen.“
Wohl nur noch ein U19-Neuzugang geplant
Das Ausdünnen des Kaders ist aber gleichzeitig auch ein Zeichen der Stärke der diesjährigen A-Junioren, die sich aus dem älteren 2007er und dem jüngeren 2008er Jahrgang zusammensetzt. Während diverse 2006er in die U21 aufgerückt sind, sollen sich nun diejenigen beweisen, die im Meister-Jahr nicht immer in der ersten Reihe zeigen konnten.
„Wir nehmen viele aus der U17 mit, die auch sehr erfolgreich war. Wir dürfen aber nicht viel verändern“, sagte Ruthenbeck und kündigte „vielleicht noch einen Neuen“ an – „aber nur, wenn er uns wirklich verstärken würde“. Denn der Meister-Trainer ist auch überzeugt: „Wir haben einen richtig starken Kader.“ Auch, weil so mancher U17-Spieler in der vergangenen Saison bereits U19-Luft schnuppern und im Fall von Kotya-Fofana bereits Stammspieler waren.







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