Am 4. Juli kommt die Mannschaft des 1. FC Köln erstmals am Geißbockheim zusammen. Doch wird es in der verbliebenen Woche bis dahin noch Transfers geben?
Aktuell gibt es in der Bundesliga nur eine Mannschaft, die noch gar keine Neuverpflichtungen für die neue Saison 2025/26 getätigt hat: der SV Werder Bremen. Dagegen hat der 1. FC Köln mit zwei Schlüsseltransfers (Ragnar Ache, Isak Johannesson) schon zwei Ausrufezeichen gesetzt. Doch diese Verpflichtungen sind nun schon vier Wochen her.
Seit dem 1. Juni konnte der FC keine weiteren Transfers verkünden, und das, obwohl inzwischen mit Lukas Kwasniok auch der Cheftrainer nun schon seit drei Wochen feststeht. Eigentlich sollte die Verpflichtung des 44-Jährigen der Startschuss für die nächsten Personalentscheidungen sein. Doch still ruht der See am Geißbockheim. Nur wie lange noch?
Zwei Transfers vor dem Abschluss?
Die Verhandlungen zwischen dem FC, Tom Krauß und Mainz 05 sind bestätigt. Ebenso spricht der mit Jakub Kaminski und dem VfL Wolfsburg. Beide Spieler sollen per Leihe mit Kaufoption (oder Kaufpflicht) kommen. Zwei Gerüchte, die mehr sind als nur Gerüchte. Zwei Transfers, die aus FC-Sicht unbedingt gelingen sollen, nachdem man sich zuletzt zahlreiche Absagen eingeholt hatte (u.a. Torunarigha, Philippe, Fellhauer).
Der dritte, erhoffte Transfer hätte Robin Fellhauer werden sollen, doch der Elversberger hat sich offenbar für den FC Augsburg entschieden. Dennoch: Sollten zumindest Krauß und Kaminski klappen, hätte der FC zusammen mit Ache und Johannesson auf der Sechs, der Acht, dem Flügel und im Sturmzentrum vier Spieler mit Startelf-Potenzial verpflichtet. Vier Spieler, die dem Kader eine gesunde Basis verleihen würden, um in die Vorbereitung starten zu können.
Hier klaffen noch große Lücken
Damit wäre das Ende der Fahnenstange zwar noch nicht erreicht. Alleine auf der Torhüter-Position fehlen zwei Neue. Dazu kommt die komplette Abwehrreihe. Zudem ist offen, was an den Spielern mit nur noch Ein-Jahres-Verträgen hängt (Max Finkgräfe, Eric Martel, Damion Downs). Und schließlich schwirren seit Wochen die Namen von einem halben Dutzend Spielern des SC Paderborn durch Köln, zu denen sich am Mittwoch aber weder Kwasniok noch Sportdirektor Thomas Kessler äußern wollten.
Mit Blick auf das erste Treffen der Mannschaft am 4. Juli und den damit verbundenen ärztlichen Untersuchungen stehen die Chancen gut, dass der FC zumindest noch zwei Transfers unter Dach und Fach bringt. Auf der Abgabenseite tut sich zudem bei Finkgräfe nach GEISSBLOG-Informationen im Hintergrund viel. Der Spieler will den FC verlassen, jetzt geht es ums Geld. Kessler hat also weiter viel Arbeit vor sich. Der Transfermarkt hat für den FC gerade erst begonnen. Und selbst, wenn bis zum Trainingsauftakt noch mehrere Deals gelingen sollten, wird in diesem Sommer noch viel Bewegung in den FC-Kader kommen.








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