Die Suche nach der ersten Elf hat begonnen. Lukas Kwasniok erklärte nach dem 7:1-Sieg im Testspiel beim SV Bergisch Gladbach, was die Saisonvorbereitung des 1. FC Köln und Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“ gemeinsam haben.
Die erste Vorbereitungswoche ist geschafft, fünf weitere warten auf Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln. Mit dem Testspiel-Erfolg beim SV Bergisch Gladbach eröffnete der neue Trainer das Startelf-Casting. 28 Profis befanden sich zuletzt im Trainingsbetrieb, die U-Nationalspieler (Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala) sowie weitere Neuzugänge kommen noch hinzu. Kwasniok sucht ab sofort die ersten Elf.
„Eine Vorbereitung ist wie ‚Wer wird Millionär‘“, erklärte der 44-Jährige nach dem 7:1-Sieg in Bergisch Gladbach: „Wenn du nicht weißt, wie die Antwort am Ende ist, wer am ersten Spieltag spielt, dann musst du nach und nach Antworten ausschließen. Nach dem Motto werden wir verfahren und am ersten Spieltag hoffentlich die passende Antwort haben.“
Offensiv-Trio sammelt erste Pluspunkte
Auch wenn Kwasniok am Samstagnachmittag insgesamt eine durchwachsene Leistung sah (der GEISSBLOG berichtete), konnten einige seiner Profis erste Pluspunkte sammeln. Linton Maina beispielsweise brachte den FC mit seinem Doppelpack auf die Siegerstraße, Florian Kainz bereitete die Treffer vor – auf beide wartet im offensiven Mittelfeld ein harter Konkurrenz.
In der Spitze unterstrich derweil Ragnar Ache, der nach seiner Einwechslung nur eine halbe Minute brauchte, um zu treffen, dass er Kwasnioks Nummer-eins-Stürmer ist. Zumal der Ex-Lauterer auch noch ein Tor per Hacke auflegte. Ebenfalls auffällig: Isak Johannesson und Tom Krauß, die beiden Neuen im zentralen Mittelfeld, fügten sich selbstbewusst ein und forderten viele Bälle.
Rechte Seite mit Problemen
Dass Neo Telle am ersten Spieltag die passende Antwort auf die Startelf-Frage sein wird, darf hingegen bezweifelt werden. Der Youngster, für den ohnehin ein Leihclub gesucht wird, hatte gegen Bergisch Gladbach als rechter Part der Dreierkette mehrfach große Probleme. Gleiches galt für Sechser Jacob Christensen, der in Ermangelung weiterer Optionen als rechter Schienenspieler aushelfen musste.
Stürmer Imad Rondic, der genau wie Ache eine halbe Stunde spielte, kam zu keinem wirklich gefährlichen Abschluss. Sargis Adamyan wiederum schaffte es nicht mal auf Kwasnioks Kandidatenstuhl (der GEISSLOG berichtete).








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