„Habe nach Rat gefragt“: Diese beiden Spieler überzeugten Bülter vom FC

Marius Bülter ist seit knapp einer Woche beim 1. FC Köln. (Foto: Bucco)
Marius Bülter ist seit knapp einer Woche beim 1. FC Köln. (Foto: Bucco)

Mark Uth hat ihn als „Königstransfer“ des 1. FC Köln beschrieben. Selbst sieht sich Marius Bülter aber nicht als solcher. Nach der Trainingseinheit am Mittwoch sprach der Neuzugang in einer Medienrunde über…

…seine ersten Tage beim 1. FC Köln: „Es hat Spaß gemacht und ich bin sehr gut aufgenommen worden. Es sind alle sehr hilfsbereit. Es ist immer etwas stressig, einen Umzug zu organisieren und eine Wohnung zu finden, das kostet viel Zeit. Aber ich bin guter Dinge, dass ich mich hier schnell sehr wohlen fühlen werde.“

…seine Entscheidung für den FC: „Wenn man schon einmal in dem Stadion gespielt hat, weiß man, was für ein cooler Verein das ist und was hier entstehen kann. Darauf hatte ich einfach Bock. Die Gespräche waren gut und deswegen konnte ich mir das sehr gut vorstellen und bin froh, dass es geklappt hat.“ 

Bülter: „Sie haben nur positiv gesprochen“

…Gespräche mit ehemaligen Mitspielern: „Überzeugen musste mich keiner. Natürlich habe ich nach Rat gefragt. Mit Simon Terodde und Dominick Drexler habe ich auf Schalke gespielt und mit ihnen verstehe ich mich gut. Ich habe gefragt, was mich erwartet und ob das passen könnte. Sie haben nur positiv gesprochen und das hat mich noch mal bestärkt.“ 

…sein Eindruck von der Mannschaft nach dem Umbruch: „Ich habe jetzt erst das vierte Mal trainiert, trotzdem habe ich schon einen guten Eindruck. Die Mannschaft ist intakt, es ist eine richtig coole Truppe. Jetzt gilt es, die Neuzugänge inklusive mich zu integrieren. Wir wollen der Mannschaft möglichst viel geben.“ 

So reagiert Bülter auf die Uth-Aussage

…die fußballerische Idee von Trainer Lukas Kwasniok: „Der Trainer fordert viel. Es ist nicht ungewohnt für mich, auch wenn es eine andere Art ist. Daran muss man sich gewöhnen, der Trainer ist auch neu hier. Das braucht alles ein bisschen Zeit. Ich hoffe, dass mir die Art des Spiels entgegenkommt. Aber sonst wäre ich auch nicht hier hingekommen.“ 

…die Aussage von Mark Uth, er sei der „Königstransfer“ des FC: „Ich habe schon zu ihm gesagt: Ich versuche jetzt auch zu jedem Verein, bei dem er gespielt hat, zu wechseln (lacht). Aber das höre ich jetzt zum ersten Mal. So sehe ich mich nicht. Wir müssen über das Kollektiv kommen und ich versuche, mich bestmöglich einzubringen.“ 

…seine favorisierte Position in der Offensive: „Einfach vorne. Es gibt keine Position, auf der ich am liebsten spiele. Die letzten anderthalb, zwei Jahre habe ich in Hoffenheim viel linker Wingback gespielt. Das ist nicht meine perfekte Position.“ 

Ziele, Konkurrenz, Atalanta Bergamo

…ein möglicher Wechsel zum FC vor zwei Jahren: „Ich hatte von dem Interesse über meinen Berater gehört. Das war aber nie wirklich konkret und ich hatte keine Gespräche geführt.“ 

…seine persönlichen Ziele: „In erster Linie will ich gesund bleiben und dann versuchen, meinen größtmöglichen Beitrag zu leisten. Ich will natürlich möglichst viel spielen und das ein oder andere Tor erzielen und vorbereiten.“ 

…die Konkurrenzsituation: „Ich finde das gut. Es wird eine lange Saison, wir werden jeden Spieler brauchen. Je mehr Qualität wir haben, desto besser ist es. Das pusht uns auch untereinander.“ 

…den Härtetest gegen Atalanta Bergamo: „Wir treffen auf einen richtig guten Gegner. Das wird ein sehr wichtiges Spiel für uns und eine Standort-Bestimmung. Wir werden sicher anders gefordert als am Sonntag gegen Arnheim.“ 

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