Beim 1. FC Köln geht der Kader-Umbruch weiter vonstatten. Neben weiteren Neuzugängen schließt Sportchef Thomas Kessler auch Abgänge nicht aus.
Zählt man Leih-Rückkehrer Said El Mala hinzu, hat der 1. FC Köln in diesem Sommer bereits zehn Neuzugänge in seinen Reihen. Dem gegenüber stehen jedoch noch mehr Abgänge. Damion Downs, Max Finkgräfe und Steffen Tigges wurden verkauft. Marvin Obuz, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen, Tim Lemperle und Philipp Pentke haben den Verein ablösefrei verlassen. Zudem hat Mark Uth seine Karriere beendet und die Leihe von Anthony Racioppi endete. Darüber hinaus wurden Jaka Cuber Potocnik und Rasmus Carstensen verliehen.
Bedeutet in Zahlen: 22 Kader-Bewegungen hat es in diesem Sommer beim FC bereits gegeben. Nachdem in dieser Woche mit Kristoffer Lund und Cenk Özkacar zwei weitere Defensiv-Spezialisten vorgestellt wurden, könnte es bis zum Ende des Transferfensters noch weitere Zugänge geben. „Wir sind noch in Gesprächen und schauen, was auf dem Markt möglich ist“, bestätigte Sportdirektor Thomas Kessler nach dem 4:0-Erfolg über Atalanta Bergamo.
FC plant nicht nur weitere Neuzugänge
Das Interesse am auf beiden Seiten flexibel einsetzbaren Raphael Obermair vom SC Paderborn ist verbrieft. Zudem soll im Idealfall noch ein weiterer Innenverteidiger kommen. Ob Kessler das bis Anfang September realisieren kann, ist allerdings offen. „Wir können nicht alles machen und nicht jedes Gespräch für dazu, dass wir einen Transfer tätigen. Aber wir schauen uns um und gucken mal, ob noch etwas passiert.“
Gleiches gilt allerdings auch für die Abgabe-Seite. Dass Florian Dietz und Sargis Adamyan keine Zukunft mehr beim FC haben, ist schon seit mehreren Wochen klar. Noch gestaltet sich die Suche nach einem aufnehmenden Club allerdings schwierig. Auch Neo Telle und Emin Kujovic sollen im Idealfall noch verliehen werden. Das Testspiel gegen Bergamo hat zudem noch einen weiteren Wechsel-Kandidaten auf den Plan gerufen.
Kessler erwartet Wechsel-Wünsche
So stand Imad Rondic gegen den Champions-League-Teilnehmer aus Italien nicht im Kader. Zuvor hatten die Verantwortlichen dem Bosnier mitgeteilt, dass es für die kommende Saison schwierig für ihn werden würde, auf Einsatzzeiten zu kommen (der GEISSBLOG berichtete). Auch der erst im Winter zum FC gewechselte Stürmer könnte den Club also nach einem halben Jahr schon wieder verlassen, sollte es ein passendes Angebot für ihn geben.
Kessler erwartet bis zum Ende der Transferphase jedoch noch weitere Gespräche mit Spielern, die sich womöglich gerne verändern würden. „Der ein oder andere Spieler wird sicher auch noch auf mich zukommen und sagen, dass er sich vorstellen kann, den Verein vielleicht noch zu verlassen“, sagte der 39-Jährige vor der Partie bei MagentaSport. Speziell jene Spieler, die bei der Generalprobe gegen Bergamo erst in der Schlussphase eingewechselt worden waren, dürften sich mit Blick auf die Saison ihre Gedanken machen.
So kamen Denis Huseinbasic, Florian Kainz, Dominique Heintz, Jusuf Gazibegovic und Said El Mala erst in der 79. Minute ins Spiel. Von Kwasniok wohl ein erster Fingerzeig, wie es im Kampf um die Spielzeiten aktuell in seinem Kader bestellt ist. Welcher Spieler am Ende tatsächlich noch bei Thomas Kessler im Büro vorstellig wird, werden aber erst die kommenden Wochen zeigen. Und so ist auch der Sportchef selbst gespannt: „Schauen wir mal, was in Köln noch passiert.“







Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!