„Mit Herz verteidigt“: Kwasniok hebt diese zwei Defensiv-Stars hervor

Timo Hübers und Eric Martel feiern mit ihren Teamkollegen den Sieg des 1. FC Köln in Mainz. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Timo Hübers und Eric Martel feiern mit ihren Teamkollegen den Sieg des 1. FC Köln in Mainz. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Viele Änderungen sind in der Startelf des 1. FC Köln nicht zu erwarten, wenn am Sonntagabend das erste Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg ansteht. An zwei defensiven Säulen führt für Lukas Kwasniok kein Weg vorbei.

Eigentlich gilt Lukas Kwasniok als Freund des Spektakels. Mit ihm soll der 1. FC Köln wieder aktiven, attraktiven Fußball spielen. Der Schlüssel zum erfolgreichen Saisonstart in Mainz war allerdings die Defensive. Schließlich erwehrte sich der Aufsteiger sämtlicher Offensivbemühungen des Conference-League-Teilnehmers, bevor Marius Bülter spät der entscheidende 1:0-Siegtreffer gelang. 

„Die Mainzer sind öfter ins letzte Drittel gekommen und hatten vermeintlich mehr torgefährliche Aktionen“, blickt Kwasniok auf das vergangene Wochenende zurück und weiß zugleich: „Wir haben uns reingeworfen in die Bälle und mit Herz verteidigt. Das ist ein Aspekt, der ein bisschen negativ behaftet ist, das zeichnet aber auch einfach eine gute Mannschaft aus.“ Solch eine Mannschaft müsse „die Basis in sich tragen, das Tor mit allem, was sie hat, zu verteidigen“.

Hübers und Martel mit „Aufopferungsbereitschaft“

Und diese Basis erwartet Kwasniok selbstverständlich auch am Sonntagabend (19.30 Uhr) gegen den SC Freiburg, der nach der unglücklichen Auftakt-Niederlage gegen Augsburg (1:3) womöglich schon mit einer Portion Wut im Bauch anreisen wird. 

Um gegen einen weiteren Europapokal-Gegner erneut dagegenhalten zu können, sind für den FC-Trainer insbesondere zwei Akteure ganz entscheidend: „Eric Martel und Timo Hübers haben eine unheimliche Verteidigungs- und Aufopferungsbereitschaft. Das führt dazu, dass die anderen das auch machen müssen. Sie verteidigen mit allem, was sie haben.“

Das Duo akzeptiere auch, „wenn der Gegner fußballtaktisch überlegen ist“, was gegen die ambitionierten Freiburger der Fall sein könnte. Hübers und Martel sollen den Grundstein legen für die nächsten FC-Punkte – als Säulen einer stabilen Kölner Defensive. „Wir versuchen, das in der Bundesliga aufrechtzuerhalten“, so Kwasniok.

Eine Änderung in der FC-Startelf?

Vom Aufrechterhalten spricht der FC-Trainer nicht nur aufgrund des Erfolgs in Mainz, sondern vor allem wegen der vergangenen Saison. Die defensiven Qualitäten der Geißböcke, nach der Umstellung auf Dreierkette, waren für Kwasniok „der Hauptgrund, warum der FC aufgestiegen ist“.

An Hübers und Martel führt in seiner Startelf auch am Sonntagabend kein Weg vorbei. Allerdings könnten der Innenverteidiger und der Sechser im Defensivverbund im Vergleich zur Vorwoche einen neuen Mitstreiter bekommen. Cenk Özkacar, der nach seiner Einwechslung in Mainz geholfen hat, den Sieg über die Zeit zu bringen, könnte Tom Krauß verdrängen. Womöglich ist dieser eine Tausch auch der einzige in Kwasnioks Anfangsformation. 

So könnte der 1. FC Köln gegen Freiburg beginnen: Schwäbe – Schmied, Hübers, Özkacar – Sebulonsen, Johannesson, Martel, Lund – Thielmann, Kaminski – Bülter.

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