„Werden Freude haben“: Letzter FC-Transfer macht Kwasniok „sehr happy“

Alessio Castro-Montes debütierte am Mittwochabend für den 1. FC Köln. (Foto: GEISSBLOG)
Alessio Castro-Montes debütierte am Mittwochabend für den 1. FC Köln. (Foto: GEISSBLOG)

Zwei Tage nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln hat Alessio Castro-Montes mit dem Geißbock auf der Brust debütiert. Lukas Kwasniok erklärte nach dem Testspiel bei Schwarz-Weiß Essen, was er sich von dem Belgier erhofft.

Beim ersten Tor, das der 1. FC Köln mit ihm auf dem Rasen erzielte, hatte Alessio Castro-Montes direkt seine Füße im Spiel. Der letzte Neuzugang dieses Sommers, am Deadline Day vom belgischen Meister Royale Union Saint-Gilloise verpflichtet, legte beim Testspiel in Essen Luca Waldschmidts 1:0 auf.

Nach dem standesgemäßen 9:1-Sieg beim Oberligisten sprach Castro-Montes von einer „harten“ Anfangsphase. „Wir mussten viel Intensität auf den Platz bringen, um das erste Tor zu erzielen.“ Nachdem der Bann gebrochen war, sei es „etwas einfacher“ gewesen.

Gar nicht so einfach war es für den 28-Jährigen womöglich, über die volle Distanz mitzumischen. Bei Saint-Gilloise war Castro-Montes zum Saisonstart eher als Kurzarbeiter gefragt. „Ich wollte mal sehen, ob er die 90 Minuten kann. Er hatte schon länger keine 90 Minuten in den Beinen“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Testspiel und wird nun wohl gespannt abwarten, wie sein neuer Flügelspieler die Belastung verkraftet.

Der FC-Trainer ließ Castro-Montes am Mittwochabend als Rechtsverteidiger der Viererkette beginnen, versetzte ihn später auf die linke Außenbahn, wo eigentlich Bedarf herrscht. „Er kann beide Seiten spielen, deswegen habe ich ihn nach 60 Minuten rübergeholt auf die linke Seite, weil er da noch mehr nach innen agieren kann, mit beiden Füßen auflösen kann“, so Kwasniok. Der Belgier selbst bestätigte: „Ich kann so ein wenig überall spielen.“

Kwasniok freut sich über „anderen Spielertypen“

Am stärksten sieht Kwasniok den Europapokal-erfahrenen Zugang allerdings nicht in einer Viererkette wie in Essen, sondern als Schienenspieler neben einer Dreier-Abwehr. „Er kann auch mal als nach innen rückendender Wingback eine Achterposition spielen. Aber das müssen wir sehen, da ist noch sehr viel Theorie in meinem Kopf. Schauen wir mal, inwieweit das in der Praxis umsetzbar ist in der Bundesliga“, ließ sich der FC-Trainer alle Optionen offen.

Doch Kwasniok zeigte sich nach Castro-Montes erstem Testspiel-Auftritt durchaus optimistisch: „Ich glaube, dass wir Freude an ihm haben werden, weil er einen Spielwitz, eine Spielfreude mitbringt.“ Als „nicht-linearer Außenbahnspieler“ vergrößere der Belgier die Möglichkeiten des FC: „Die läuferisch-physische Komponente haben wir mit Lund, Sebulonsen und Gazibegovic. Jetzt haben wir noch einen anderen Spielertypen da, deswegen bin ich sehr happy.“

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
2 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete