Das Transferfenster hat in den meisten Ligen geschlossen. Vertragslose Spieler dürfen allerdings weiterhin wechseln. Diese ehemaligen Profis des 1. FC Köln stehen aktuell ohne Verein da – eine Übersicht.
Emmanuel Dennis gehört zu den größten Transfer-Missverständnissen in der jüngeren Vergangenheit des 1. FC Köln. In der Rückrunde der Saison 2020/21 spielte der von Club Brügge ausgeliehene Stürmer nur zehnmal für die Geißböcke, war im Abstiegskampf keine Hilfe. In der Folgesaison kam er mit zehn Premier-League-Treffern für Watford allerdings wieder in Schwung, wechselte 2022 dann für rund 15 Millionen Euro zu Nottingham Forest. Nach zwischenzeitlichen Leihen zu Basaksehir, Watford und Blackburn ist Dennis nun vereinslos. Unter anderem sollen Antalyaspor und der CFR Cluj an ihm interessiert sein.
Vincent Koziellos seit Sommer 2024 andauernde Vereinslosigkeit wurde im Frühjahr von einem Engagement beim Kathmandu RayZRs FC unterbrochen. Es blieb ein kurzes Zwischenspiel in der Nepal Super League, mittlerweile trainiert der 29-jährige Koziello wieder in einem Camp der französischen Spielergewerkschaft mit anderen Profis, die einen neuen Club suchen.
Meré trotz Probetraining ohne Club
Jorge Meré befindet sich ebenfalls weiterhin auf Vereinssuche – bereits seit Januar. Damals hatten sich der Spanier und sein mexikanischer Arbeitgeber Club América darauf verständigt, vorzeitig getrennte Wege zu gehen und den Vertrag aufzulösen. Parallel erholte sich Meré von einem Kreuzbandriss. Der 28-Jährige absolvierte zuletzt ein Probetraining beim spanischen Zweitligisten Racing Santander – offenbar erfolglos. Zudem wird er mit Liga-Konkurrent Cultural Leonesa in Verbindung gebracht.
Anthony Modeste ist mit 37 Jahren zum zweiten Mal für eine längere Zeit auf Club-Suche. Bereits in der vergangenen Saison war der Franzose sieben Monate vereinslos, bevor er sich dem spanischen Drittligisten CF Intercity aus Alicante anschloss. Wäre der Klassenerhalt gelungen, hätte sich Modestes Vertrag bis 2026 verlängert. Doch da er mit Intercity in die vierte Liga abstieg, steht der Angreifer wieder ohne Arbeitgeber da.
Geht Pedersen nach Schottland?
Kristian Pedersen, der in der Saison 2022/23 als Back-up für Kapitän Jonas Hector beim FC spielte, erlebte nach seinem Abschied im Sommer 2023 zwei harte Jahre. Der dänische Linksverteidiger wechselte zu Swansea City und bestritt in zwei Saisons lediglich elf Pflichtspiele – inklusive einer zwischenzeitlichen Leihe zu Sheffield Wednesday. Die vergangene Saison verpasste Pedersen nahezu komplett aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Letztmals im Kader stand der 30-Jährige im November 2024. Aktuell wird Pedersen beim schottischen Erstligisten Livingston FC gehandelt.
Philipp Pentke gehörte zu den sieben Profis, die der FC nach Ende der Aufstiegssaison verabschiedete. Dabei wollte die Nummer zwei eigentlich bei den Geißböcken bleiben, schrieb auf Instagram an die FC-Fans gerichtet: „Ich hätte gerne weitergemacht hier mit euch und den Jungs, aber so ist Fußball.“ Zudem kündigte der 40-Jährige eine Fortsetzung seiner Karriere an: „Ich bin noch nicht fertig.“ Einen neuen Verein gefunden hat Pentke bislang allerdings nicht, Spekulationen gab es zwischenzeitlich über Energie Cottbus.
Kingsley Schindler sucht nach zwei Jahren in der Türkei einen neuen Club. Am 1. Juli endete sein Vertrag bei Samsunspor – trotz Platz drei im Vorjahr hinter Galatasaray und Fenerbahce sowie 35 Einsätzen von Schindler (an 36 Spieltagen). Wirkliche Gerüchte um den Rechtsaußen sind derzeit nicht zu vernehmen.








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