Verlängert Eric Martel seinen Vertrag beim 1. FC Köln oder verlässt der Mittelfeldspieler den Club im nächsten Sommer ablösefrei? Berater Michael Reschke hat sich zur aktuellen Situation geäußert.
Der 1. FC Köln würde den Vertrag mit Eric Martel nach wie vorne gerne verlängern (der GEISSBLOG berichtete). Der Mittelfeldspieler gehört auch in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern und Stammspielern von Trainer Lukas Kwasniok. Trotz der bislang positiven Entwicklung des Clubs nach dem Wiederaufstieg will sich der 23-Jährige aber mit seiner Zukunfts-Entscheidung weiter Zeit lassen.
„Eric ist von Spiel zu Spiel fokussiert, mit dem 1. FC Köln erfolgreich zu sein“, sagte nun Michael Reschke, der den Spieler gemeinsam mit dessen Vater Gerhard berät, im Podcast Dreierkette. „Für uns drei war klar“, meinte Reschke und bezog sowohl Martel als auch seinen Vater mit ein, „dass wir in diesem Kalenderjahr keine Entscheidung treffen. Die Zukunftsplanung werden wir im neuen Jahr angehen.“
Winter-Wechsel unwahrscheinlich
Dabei konnte oder wollte Reschke auch noch keine klare Tendenz hinsichtlich eines Abschieds oder eines Verbleibs abgeben. Einzig einen Wechsel im kommenden Winter – der letzten Möglichkeit für den FC, noch eine Ablöse einzustreichen – setzte Reschke mit einer „Wahrscheinlichkeit von unter zehn Prozent“ an. Martel wolle die Saison mit dem FC „so gut wie möglich zu Ende spielen, sich weiter stabilisieren und die nächsten Schritte gehen.“
Der 68-Jährige weiß allerdings auch, dass Fußball ein schnelllebiges Geschäft ist. „Situationen verändern sich von jetzt auf gleich. Wenn sowohl für Eric als auch für den 1. FC Köln eine Wahnsinns-Offerte kommen würde, müssten wir uns zusammensetzen.“ Dabei sei weder ein Wechsel nach dem Abstieg noch nach dem Aufstieg für Martel bereits ein Thema gewesen. „Dieses Jahr war ihm wichtig, er wollte helfen, den Club wieder zu stabilisieren.“
Reschke: „Das realisiert Eric auch“
Martel selbst hatte zuletzt immer wieder betont, sich eine Verlängerung bei einer entsprechend positiven Entwicklung des FC ebenfalls vorstellen zu können. Nach dem Transfer-Sommer sowie dem erfolgreichen Saisonstart dürften die Chancen der Kölner zumindest nicht gesunken sein. „Was sich beim FC getan hat, realisiert Eric auch“, sagte Reschke und fügte an: „Im Moment ist alles offen, was die Zukunft angeht.“
Das ist eine Wahnsinns-Quote! Da muss man sagen: Da ist fantastische Arbeit geleistet worden.
Michael Reschke
Mit Blick auf den Status Quo beim FC geriet der Berater dabei regelrecht ins Schwärmen. Insbesondere die Arbeit von Thomas Kessler beeindruckt Reschke dabei. „Was Thomas an Entscheidungen geliefert hat, ist außergewöhnlich.“ Dies hätte man in der Summe nicht erwarten können. „So eine Quote bei den Transfers kannst du eigentlich gar nicht erzielen. Ich habe jedes Spiel gesehen, die meisten live. Von den zwölf Transfers sind acht absolute Top-Transfers dabei: van den Berg, Johannesson, Ache, Sebulonsen, Bülter, Kaminski, Lund und El Mala. Das ist eine Wahnsinns-Quote! Da muss man sagen: Da ist fantastische Arbeit geleistet worden.“
Auch die Entscheidung, Lukas Kwasniok zum Cheftrainer zu machen, sei „sensationell“ und „für den FC ein Glücksfall“. Lobende Worte, die durchaus danach klingen, als würde Reschke seinem Spieler in seiner Berater-Funktion durchaus für eine Verlängerung beim 1. FC Köln empfehlen.








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