Der 1. FC Köln hat sich dank eines weiteren Traumtores von Said El Mala immerhin einen Punkt gegen den FC Augsburg gesichert. So haben die Spieler und Trainer das 1:1 (0:0) hinterher bewertet.
Aus dem RheinEnergieStadion berichten Sonja Gauer, Linda Dragovic und Martin Zenge
Dominique Heintz
„Augsburg hat es gut gemacht, es war ein sehr umkämpftes und wildes Spiel. Wir haben die Zweikämpfe gut angenommen, wenig aus dem Spiel zugelassen. Schade, dass ich den Elfmeter verursache, aber das passiert leider im Fußball. Wenn er den pfeift, ist er auch berechtigt. Aber ich bin nicht nur aktiv zum Gegenspieler gegangen, er geht auch aktiv in mich rein. In der Geschwindigkeit sieht es dann natürlich blöd aus. Es ist mein Fehler und dazu muss man auch stehen. Ohne Fehler passieren im Fußball keine Tore. Die Jungs, die reingekommen sind, haben dann nochmal einen neuen Impuls gebracht und eine Wucht entwickelt. So haben wir verdient den Ausgleich gemacht.“
Marvin Schwäbe
„Nach dem Rückstand kann ich schon gut mit dem Punkt leben. Wir hatten aber die zwingenderen Chancen und waren besser im Spiel. Das Gegentor bekommen wir zu einer Zeit, in der wir viel besser drin waren. Deswegen ist es ärgerlich, aber wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Es war in der ersten Hälfte etwas zerfahren, beide hatten Fehler im Aufbau. In der zweiten Halbzeit war alles ein bisschen strukturierter und sauberer. Eigentlich hatten wir das Spiel auf unserer Seite.“
Sandro Wagner
„Ich glaube die Zuschauer haben ein sehr intensives Spiel gesehen mit vielen Facetten. Es war viel Inhalt und Emotionalität drin. Ich bin grundsätzlich immer unzufrieden, heute aber in Teilen zufrieden mit unserer jungen Mannschaft. Wir wussten, dass das gegnerische Team ein herausragendes Trainerteam hat und wir richtig performen müssen. Es hat mich ein Stück weit stolz gemacht, wie sich der ein oder andere heute präsentiert hat.“
Lukas Kwasniok
„Es war ein Abnutzungskampf in der Bundesliga. Das 1:1 geht über 90 Minuten in Ordnung, es waren kaum Torchancen vorhanden. Wir haben mit Kaminski in der ersten Halbzeit die Chance auf das 1:0. Nach dem absolut korrekten Elfmeter war es klar, dass es schwierig wird, zurückzukommen. Aber wir haben einen breiten Kader und eine gute Bank. Die hat uns heute wieder ins Spiel zurückgebracht. Wir können sehr variabel Dinge verändern. Wir können heute sehr gut mit dem Punkt leben, wir konnten Augsburg auf Distanz halten und einen Punkt nach unten hin gutgemacht. Ich weiß, dass alle kommen, um einen Heimdreier zu sehen. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass das nicht immer möglich ist. Ich bin damit mehr als nur zufrieden.“








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