Said El Mala steht mittlerweile bei zahlreichen Clubs auf dem Wunschzettel. Borussia Dortmund, der nächste Gegner des 1. FC Köln, wollte den Youngster schon vor dessen Wechsel ans Geißbockheim holen. Warum dieses Vorhaben scheiterte.
Wenn der 1. FC Köln am Samstagabend bei Borussia Dortmund gastiert, werden die Scouts und Verantwortlichen all jener Clubs, die sich mit Said El Mala beschäftigen, sicherlich interessiert hinschauen. Zum ersten Mal trifft das Offensivjuwel der Geißböcke auf eine Champions-League-Mannschaft. Ob El Mala schon in der Lage ist, gegen ein hochklassiges Team wie den BVB für Aufsehen zu sorgen, ist eine der spannendsten Fragen der Partie – wenn auch nicht alles entscheidende.
Sollte der 19-Jährige, der nach dem Ausfall von Jan Thielmann in die Startelf rutschen könnte, tatsächlich wieder mit einem Highlight aufwarten können, wird man sich bei den Dortmundern wohl in den Allerwertesten beißen. Wenn man dies nicht ohnehin schon tut. Schließlich war auch der BVB an El Mala interessiert, als sich der FC die Dienste des Flügelstürmers sichern konnte.
BVB hat sich für El Mala „nicht gut angefühlt“
Im März 2024 – El Malas Entwicklungssprung im Nachwuchs von Viktoria Köln war nicht zu übersehen – wollten die Schwarz-Gelben den Dribbelkünstler in den Pott locken. Die Perspektive wäre zunächst gewesen, für die U19 in der Youth League zu spielen und beim Drittliga-Team Spielpraxis zu sammeln.
Was dem Vernehmen nach fehlte, war allerdings ein Interesse aus der Dortmunder Profiabteilung. Da zudem Saids Bruder Malek beim BVB keine Zukunft gehabt hätte und die Borussia nur 150.000 Euro Ablöse sowie ein niedriges vierstelliges Monatsgehalt bot, entschied sich El Mala gegen Dortmund. „Es hat sich einfach nicht gut angefühlt, wir haben dem BVB schließlich abgesagt“, erklärte sein Berater zuletzt im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Wenige Monate später schlug der FC zu, holte beide Brüder.
Der Kleine hat schon tolle Sachen gezeigt.
Niko KOvac über El Mala
Samstagabend kann El Mala nun der Dortmunder Profiabteilung sein Können demonstrieren. Wobei man beim aktuellen Tabellenvierten natürlich längst Bescheid weiß. „Der Kleine hat schon tolle Sachen gezeigt“, lobt BVB-Trainer Niko Kovac und versichert: „Wir wissen genau, was er kann. Es geht immer darum, ihn dorthin zu lenken, wo er nicht seine Stärken hat.“
Kovac warnt nicht nur vor El Mala
El Malas Gegenspieler werde dementsprechend „instruiert“, Kovac ist überzeugt: „Meine Jungs wissen, was sie zu tun haben.“ Beim 1:2 gegen den FC Bayern München in der Vorwoche hätten es die Dortmunder auf den Außenpositionen gegen Luis Diaz und Michael Olise „richtig gut gemacht“, ergänzt der BVB-Coach zudem.
Durchaus bemerkenswert, dass Kovac bei einer Frage nach El Mala an die beiden Weltstars der Bayern denkt. Wobei sein Fokus nicht allein dem Shootingstar gilt: „Bülter ist da, Luca Waldschmidt – es gibt viele gute Spieler, die wir ausschalten müssen.“








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