FC nach Hübers-Schock zurück auf dem Platz: So geht es den BVB-Kämpfern

Cenk Özkacar und Joel Schmied am Montag im Training. (Foto: GEISSBLOG)
Cenk Özkacar und Joel Schmied am Montag im Training. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln steht vor seiner ersten Englischen Woche dieser Saison. Zwei Tage nach der 0:1-Niederlage beim BVB und dem Schock um die Verletzung von Timo Hübers stand der Bundesligist am Montag wieder auf dem Rasen.

Eigentlich hatte der 1. FC Köln für Montag und Dienstag jeweils eine nicht-öffentliche Trainingseinheit angesetzt. Zum Wochenstart betrat der Bundesligist dann aber doch den frei zugänglichen Rasenplatz 1 am Geißbockheim. Viele Fans hatten sich dabei nicht in den Grüngürtel verirrt. Gerade einmal eine Handvoll Zuschauer verfolgten nach dem Ende der Herbstferien die überraschend öffentliche Einheit des FC.

Gegen 11 Uhr betrat Trainer Lukas Kwasniok dabei als erster und vorerst einziger den Rasen. Erst wenige Minuten später folgte das restliche Trainerteam sowie die Mannschaft. Die gute Nachricht dabei: Der FC konnte dabei zwei Tage vor dem Pokalspiel gegen den FC Bayern München abgesehen der Langzeitverletzten alle Spieler auf dem Rasen begrüßen.

Özkacar nach „Ganzkörperkrampf“ wieder fit

So trainierte auch Cenk Özkacar wieder mit, nachdem der Innenverteidiger am Samstag in Dortmund mit einem „Ganzkörperkrampf“, wie es Lukas Kwaniok hinterher beschrieben hatte, ausgewechselt werden musste. Nach rund 40 Minuten ging die Valencia-Leihgabe dann ohne erkennbare Probleme vor dem Kleinfeldspiel wieder in die Kabine. Möglich, dass es sich dabei nur um eine Belastungssteuerung handelte.

Überhaupt ist der FC – abgesehen der schweren Hübers-Verletzung – ohne Blessuren aus dem intensiven Spiel gekommen. Die Kölner hatten dabei leidenschaftlich bis tief in die Nachspielzeit gekämpft und dem BVB alles abverlangt, bekamen dann jedoch spät den Nackenschlag.

Mausehund wieder bei den Profis

So fehlten am Montag einzig Luca Kilian (Kreuzbandriss), Jan Thielmann (Muskelfaserriss), Rav van den Berg (Schulterverletzung) und Timo Hübers. Letzterer soll nach seiner schweren Knieverletzung bereits am Montag operiert werden. Dafür trainierte bei der rund einstündigen Einheit erneut Yannick Mausehund mit den Profis.

Der U21-Innenverteidiger war in den vergangenen Wochen bereits immer wieder Teil des Bundesliga-Teams gewesen. Unter Evangelos Sbonias gehört er zu den absoluten Leistungsträgern in der Regionalliga. Durch den inzwischen dritten Ausfall eines Innenverteidigers dürfte Mausehund in den kommenden Wochen fester Bestandteil des Profi-Trainingskaders bleiben.

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