„Immer mal wieder“: Nagelsmann stellt El Mala schon weitere Nominierungen in Aussicht

Bundestrainer Julian Nagelsmann. (Foto: Bucco)
Bundestrainer Julian Nagelsmann. (Foto: Bucco)

Sechs Jahre nach Jonas Hector bekommt der 1. FC Köln wieder einen deutschen Nationalspieler. Julian Nagelsmann erklärt die Nominierung von Said El Mala und stellt bereits weitere Nominierungen in Aussicht.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft sich am Montag in Wolfsburg. Dann wird auch Said El Mala vom 1. FC Köln mit dabei sein. Der Stürmer wurde am Donnerstag erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Nationalelf nominiert. Am Montagnachmittag ab 15.30 Uhr wird El Mala erstmals im DFB-Dress zu sehen sein – bei einer öffentlichen Regenerationseinheit vor Fans. Der DFB verkauft dafür sogar 4000 Tickets.

El Mala wird dann Teil eines 25 Mann starken Kaders sein – 21 Feldspieler und vier Torhüter. Diese Gruppe nominierte Nagelsmann, El Mala war neben den Rückkehrern Leroy Sané (Galatasaray) und Malick Thiaw (Newcastle) eine von drei Änderungen im Aufgebot und der einzige Neuling.

Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen

Julian Nagelsmann

Mit zwei Siegen kann Deutschland die WM-Qualifikation in der kommenden Woche perfekt machen. Für El Mala ist es die erste Chance, sich im Umfeld der A-Nationalmannschaft zu beweisen und für regelmäßige Aufgaben zu empfehlen. Doch wie kam es überhaupt zu der Nominierung? Nagelsmann soll El Mala persönlich angerufen haben, heißt es. Doch eigentlich war der Kölner davon ausgegangen, von U21-Nationaltrainer Antonio di Salvo nominiert zu werden.

„Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen“, erklärte Nagelsmann die Entscheidung für den FC-Jungstar. „Wir haben die Talente aus unserer U21 im Blick und wollen ihnen in Absprache mit Toni Di Salvo immer mal wieder die Chance geben, sich auch bei der A-Nationalmannschaft zu präsentieren.“

El Mala hat plötzlich eine Chance auf die WM

Ein Teilsatz, der aufhorchen lässt: „Immer mal wieder“? Damit öffnete Nagelsmann bereits die Tür für El Mala zu weiteren Nominierungen. Sollte er beim FC sein Niveau halten, sich beim DFB in der kommenden Woche gut verkaufen und auch im Fall weiterer U21-Nominierungen glänzen, kann El Mala auch in 2026 mit einem Anruf des Bundestrainers rechnen.

Vielleicht sogar mit Blick auf die WM 2026, denn klar ist: Die heiße Phase der Kaderfindung für die WM in Nord- und Mittelamerika hat längst begonnen. Nagelsmann bastelt im Hintergrund bereits an der perfekten Zusammensetzung des Aufgebots für das Turnier in Übersee, wo der DFB um den Titel spielen möchte. Jeder Spieler, der ab sofort eingeladen wird, hat damit eine Chance, Teil dieses Kaders zu werden. Auch Said El Mala vom 1. FC Köln.

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