Einige Neuzugänge des 1. FC Köln werden ihren ersten Sessionsauftakt in der Domstadt am Dienstag verpassen. Insbesondere ein Spieler wäre beim Elften im Elften gerne dabei – hat aber eine gute Alternative.
Wenn die Profis des 1. FC Köln am Dienstag zum einzigen Mal in dieser Woche den Trainingsplatz am Geißbockheim betreten werden, dürfte der ein oder anderen Lacher garantiert sein. Um 9 Uhr versammelt Trainer Lukas Kwasniok seine Spieler zur Karnevals-Einheit am Elften im Elften – jecke Kostüme nicht ausgeschlossen.
Nicht alle Spieler werden das erste Karnevalstraining seit 2021 jedoch mitbekommen. Während Luca Kilian und Timo Hübers noch verletzungsbedingt fehlen, befinden sich zahlreiche Spieler auf Länderspielreise. So sind Said El Mala (Deutschland), Isak Johannesson (Island), Rav van den Berg (U21 Niederlande) und Jakub Kaminski (Polen) unterwegs und werden den Sessionsauftakt in Köln verpassen.
Neuzugang freut sich auf Februar
Insbesondere letzterer ärgert sich darüber, dass der Beginn der fünften Jahreszeit ausgerechnet in die Länderspielpause fällt. „Ich fahre ja zur Nationalmannschaft“, sagte Kaminski im Gespräch mit dem GEISSBLOG zu den Feierlichkeiten, die er verpassen wird und drückte darüber sein Bedauern aus. Dennoch kann der polnische Nationalspieler die Session kaum erwarten: „Ich freue mich auf Februar!“
Am 12. Februar beginnt in Köln dann auch der Straßenkarneval, der vier Tage später mit dem Rosenmontagszug seinen Höhepunkt finden wird. Der FC wird zwischen diesen Tagen auswärts beim VfB Stuttgart antreten, doch auch unabhängig des Ausgangs werden einige FC-Profis Teils des Kölner Festwagens sein. Kaminski dürfte dabei wohl darauf hoffen, zu einem der wenigen glücklichen Spieler zu gehören, die für die Fahrt auf dem FC-Wagen ausgewählt werden.
Kaminski von Gerhardt in den Karneval eingeführt
Ganz neu ist der Kölner Karneval für den 23-Jährigen derweil nicht. „Wir waren letztes Jahr mit den Jungs vom VfL Wolfsburg in Köln“, erzählte der Angreifer in der Woche vor dem Sessionsbeginn 2026. Ein Eigengewächs des 1. FC Köln fungierte dabei als lokaler Stadtführer, der den Profis des VfL den Kölner Karneval näher bringen konnte. „Yannick Gerhardt hat uns rumgeführt“, berichtete Kaminski, der nur positive Erinnerung an das Erlebnis hat: „Es war super, ich mag das“, sagte der Pole.
Statt Karneval stehen für den Nationalspieler nun allerdings die Länderspiele gegen die Niederlande (Freitag, 14. November) und gegen Malta (Montag, 17. November) auf dem Programm. Danach würde Kaminski am liebsten ebenfalls feiern – statt dem Karneval aber dann die erfolgreiche WM-Qualifikation oder im Falle von Platz zwei zumindest die Teilnahme an den Playoffs.








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