„In der Region von 30 bis 40 Mio. Euro“: Erste El-Mala-Angebote hinterlegt?

Said El Mala. (Foto: Bucco)
Said El Mala. (Foto: Bucco)

Laut der SportBild sind beim 1. FC Köln erste Unterhänder internationaler Topclubs vorstellig geworden, um bei einem Transfer von Said El Mala vorzufühlen. Die genannten Summen dürften aber nicht ansatzweise ausreichen, um den Stürmer im Sommer 2026 abzuwerben.

Mit sechs Toren in 14 Bundesliga-Spielen befindet sich Said El Mala längst im Visier zahlreicher Topclubs aus dem In- und Ausland. Borussia Dortmund hat bereits öffentlich das Interesse hinterlegt. Der FC Bayern München behält die Entwicklung des 19-Jährigen im Auge. Und auch international wird der Youngster des 1. FC Köln beobachtet.

Ob der FC Barcelona mit Hansi Flick, Paris St. Germain oder die Scouts von Pep Guardiola: El Mala kann sich schon jetzt sicher sein, dass im nächsten Jahr ein Wettbieten um seine Person stattfinden wird, sofern der 19-Jährige gesund bleibt und nur ansatzweise weiter so performt wie bisher. Nun berichtet die SportBild, dass zwei Clubs sogar schon konkrete Zahlen ausgerufen haben.

Kessler kennt „keine Schmerzgrenze“

Demzufolge sollen Manchester United und Tottenham Hotspur über autorisierte Vermittler beim FC ihr Interesse hinterlegt haben – mit dem Hinweis, dass man bereit wäre, in einen Bieter-Wettbewerb um den Youngster einzusteigen. Zudem habe man signalisiert, dass man bereits jetzt „von einer Ablöse in der Region von 30 bis 40 Mio. Euro ausgehen“ würde, heißt es in dem Bericht.

Klar ist aber schon jetzt, dass der FC bei dieser Summe nicht einmal nachdenken würde. Thomas Kessler machte jüngst im Sport1 Doppelpass klar, dass es „keine Schmerzgrenze“ gebe. Nach GEISSBLOG-Informationen hat man sich intern zudem darauf verständigt, keine Summen zu kommentieren, sondern den Markt für sich sprechen zu lassen. Und dieser zeigt: El Mala würde sehr viel teurer werden.

Diese Transfers sind Richtwerte für den FC

Als Richtwert gilt unter anderem Brajan Gruda, der als Außenstürmer des 1. FSV Mainz 05 2023/24 als 19-Jähriger in seiner ersten Bundesliga-Saison in 28 Spielen vier Tore und drei Vorlagen erreichte. Der Vergleich mit Kölns Außenstürmer El Mala liegt sogar doppelt nahe, denn 2024 zahlte dann Brighton rund 31 Millionen Euro für Gruda. Jener Club also, der 2025 für El Mala bereits 20 Millionen Euro zahlen wollte – ohne jedes Bundesliga-Spiel.

Weil El Mala Grudas Scorerwerte in der Hälfte der Bundesliga-Einsätze bereits überboten hat und die Transfersummen im letzten Jahr noch einmal explodiert sind, spielen die im Bericht genannten 30 bis 40 Mio. Euro für den FC daher schon keine Rolle mehr. Viel eher orientiert man sich beim FC an Nick Woltemade. Der Mittelstürmer hat zwar ein anderes Profil als El Mala, kostete aber im vergangenen Sommer 75 Mio. Euro (Newcastle United), nachdem er mit zwölf Toren seine erste starke Bundesliga-Saison gespielt hatte.

WM könnte Ablöse weiter steigern

Der Wettbewerb um El Mala hat also gerade erst begonnen, das Interesse von ManUnited und Tottenham dürfte nur ein weiteres Zeichen sein, dass der FC-Stürmer im Fall weiterer guter Leistungen seinem Traum nahe kommen dürfte. Dieser heißt Champions League, das hat der 19-Jährige kürzlich erst selbst formuliert. Zudem soll die Premier League sein erstes Ziel sein, sofern er den FC verlassen möchte.

Doch selbst das ist noch nicht sicher. El Mala fühlt sich beim FC derzeit pudelwohl und will mit den Geißböcken erst einmal den Klassenerhalt feiern. Dann will der Außenstürmer mit seinen Toren und Vorlagen auf den Zug zur WM 2026 aufspringen. Und sollte ihm dies gelingen, würde eine mögliche Ablösesumme ohnehin noch einmal steigen.

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