Neue Verträge für Kessler und Türoff vor dem Abschluss

Thomas Kessler mit dem Vorstand des 1. FC Köln in Heidenheim. (Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel)
Thomas Kessler mit dem Vorstand des 1. FC Köln in Heidenheim. (Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel)

Der 1. FC Köln wird mit Thomas Kessler und Philipp Türoff verlängern und den Sportdirektor ins Amt des Sport-Geschäftsführers heben. Eine Einigung ist inzwischen erzielt.

Lange hat es gedauert, deutlich länger als gedacht: Doch nun steht der 1. FC Köln vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Nach GEISSBLOG-Informationen haben sch die Geißböcke nicht nur mit Philipp Türoff, sondern auch mit Thomas Kessler auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.

Während Türoff sich schon vor Weihnachten mit dem Vorstand einig geworden war und das Vertragswerk nur noch finalisiert werden musste, gingen die Verhandlungen mit Kessler weiter – und drohten Anfang Januar sogar zu platzen. Nun aber haben sich alle Beteiligten geeinigt. Einer Beförderung zum Sport-Geschäftsführer steht nichts mehr im Wege.

Alle FC-Bosse mit Verträgen bis 2028

Die Verträge der beiden künftigen Co-Geschäftsführer sollen analog zum dritten Mann im Bunde, Philipp Liesenfeld, bis 2028 laufen. Damit wären die drei operativen Chef am Geißbockheim ebenso lange an den FC gebunden wie der Vorstand, der bis in den Herbst 2028 gewählt ist. Der FC hätte also vertraglich über zwei Jahre hinweg Sicherheit.

Zuletzt hatten der Vorstand und Kessler in zentralen Fragen noch auseinander gelegen. Neben den Gehalt ging es auch um das Konzept und die Leitplanken, mit denen Kessler künftig seine Aufgaben angehen will. Im Trainingslager hatte Vizepräsident Ulf Sobek überraschend offen gelassen, ob es überhaupt zu einer Einigung kommen könne. Zwei Tage später aber hatte Kessler dann angedeutet, dass man sich in neuerlichen Gesprächen näher gekommen sei.

Gute Zusammenarbeit nach Kritik an Kwasniok

Nun also die positive Botschaft in einer schwierigen Phase in der Bundesliga: Vorstand und Geschäftsführung gehen den Weg zusammen und wollen so wieder mit mehr Ruhe und Geschlossenheit agieren. Bereits rund um die Kritik an Lukas Kwasniok hatten beide Instanzen gut zusammengearbeitet, um einerseits mit der aktiven Fanszene in den Dialog zu gehen und andererseits Kwasniok im Innenverhältnis den Rücken zu stärken.

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