Für den 1. FC Köln steht am kommenden Mittwoch das besondere Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand auf dem Programm. Youssoupha Niang und Fynn Schenten sollen mit der U19 in Müngersdorf auflaufen – zuvor jedoch womöglich noch zwei weitere Spiele bestreiten.
Es sind besondere Tage für Fynn Schenten und Youssoupha Niang. Die beiden Angreifer sind in dieser Woche von der FC-Akademie ausgezeichnet worden. Schon seit einiger Zeit dürfen alle Debütanten ein Foto ihres ersten Profi-Einsatzes selbst im Geißbockheim an die Wand hängen. Nachdem sowohl Schenten als auch Niang am 10. Januar in Heidenheim im Team von Trainer Lukas Kwasniok in der Bundesliga zum Einsatz gekommen waren, durfte das Duo in dieser Woche zu Hammer und Nagel greifen.
Schenten kommt dabei in drei Spielen inzwischen schon auf 88 Profi-Minuten. Für Niang reichte es immerhin zu zwei Kurz-Einsätzen in der Schlussphase. Auf beide Spieler will der 1. FC Köln perspektivisch in der Zukunft bauen. Auch in Freiburg war das Duo dabei, stattdessen strich der FC-Coach Routinier und Ex-Kapitän Florian Kainz aus dem Aufgebot. Nicht auszuschließen, dass am Freitagabend gegen den VfL Wolfsburg mindestens einer der beiden Stürmer, wenn nicht sogar beide, wieder zum Kader von Kwasniok zählen werden.
Youngsters sollen beim Highlight-Spiel dabei sein
Für die beiden Talente wäre das Spiel gegen die Wölfe dabei nur der Startschuss in eine besondere Woche. Denn am Mittwochabend steht im RheinEnergieStadion das Youth-League-Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand vor ausverkauftem Haus auf dem Programm. Sowohl Schenten als auch Niang sollen dabei zum Kader von Stefan Ruthenbeck gehören. „Es ist klar, dass beide dort zum Einsatz kommen werden“, versprach Kwasniok. In welcher Form werde noch mit Ruthenbeck und U21-Trainer Evangelos Sbonias besprochen.
Schenten traf dabei in vier Youth-League-Spielen bislang fünf Mal. Aufgrund seiner langen Verletzungspause während der Hinrunde fehlt Niang noch ein U19-Spiel auf internationaler Bühne in seiner Vita. Der Stürmer ist den A-Junioren alterstechnisch zwar schon entwachsen. Da der 19-Jährige jedoch mit dem deutschen Meistertitel dafür gesorgt hatte, dass sich die U19 überhaupt für den Wettbewerb qualifiziert, ist Niang genauso spielberechtigt wie beispielsweise Fayssal Harchaoui und Nick Zimmermann.
Drei Spiele in sechs Tagen?
Beide sollen nun am Mittwoch das Spiel gegen Mailand genießen. „Es ist ein Highlight-Spiel für die Jungs, und das ist die Chance für sie, dem Verein, der Mannschaft und sich selbst zu helfen und auf sich aufmerksam zu machen. Das werden wir nicht nur unterstützen, sondern auch fördern“, sagte Kwasniok. Niang könnte dabei am Sonntag zudem für die U21 gegen den SC Paderborn II auflaufen, um weitere Spielpraxis zu sammeln. Zumal mit Sargis Adamyan ein Angreifer beim Team von Sbonias unter der Woche krankheitsbedingt angeschlagen war.
Kwasniok deutete dabei sogar an, dass das Duo in allen drei Spielen zum Einsatz kommen könnte. „Ich bin mir sicher, dass die Jungs am Freitag 15 Minuten und am Sonntag 45 oder 60 Minuten spielen können, um dann trotzdem am Mittwoch Vollgas zu geben.“ Das besondere Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand liege aber „für die beiden Jungs sogar im Fokus unserer Entscheidungen.“








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