Felipe Chavez hat am Dienstag erstmals mit dem 1. FC Köln trainiert. Am Tag nach seinem Transfer vom FC Bayern München stand der 18-Jährige mit der Mannschaft auf dem Rasen am Geißbockheim.
Um 10.31 Uhr kam Felipe Chavez auf den Trainingsplatz 1 am Geißbockheim. Der Deutsch-Peruaner betrat den Rasen im Outfit des 1. FC Köln mit der Rückennummer 27. Die Nummer, die in den letzten Jahren den Mittelstürmern gehörte: Imad Rondic, Davie Selke und Anthony Modeste. Jetzt trägt der Mittelfeldspieler sie beim FC.

Chavez hatte am Montag den Medizincheck absolviert und hinterher im Grüngürtel seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben. Tags drauf traf er erstmals auf seine neuen Teamkollegen und stand in der ersten Trainingseinheit der Woche vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig mit der Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok auf dem Rasen. Von seinen Teamkollegen wurde er nach einer kurzen Ansprache mit Applaus begrüßt.
Soforthilfe mit Perspektive?
Mit Chavez hat der FC einen spielstarken, zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet, den der FC Bayern München zwar mit einer Rückkaufoption an die Säbener Straße zurückholen könnte. Der FC erhofft sich aber von dem Linksfuß schon in den restlichen 14 Saisonspielen eine Hilfe – und eine Entwicklung, die einen Kauf im Sommer sinnvoll erscheinen lassen würde.

Am Dienstag konnten sich die Trainingsbesucher genauso wie Trainer Kwasniok und die Mitspieler einen ersten Eindruck von dem 18-Jährigen machen, der bereits peruanischer A-Nationalspieler ist (Debüt gegen Chile im Oktober 2025). Der Youngster wurde 2007 im bayrischen Aichach bei Augsburg als Sohn einer deutschen Mutter und eines peruanischen Vaters geboren.
Schon gegen Leipzig im Kader?
Ob Chavez beim FC einen ähnlichen Blitzstart hinlegt wie Jahmai Simpson-Pusey im Januar, ist noch offen. Der zentrale Mittelfeldspieler steht voll im Saft, trainierte zuletzt vollständig bei den Profis des FC Bayern mit und gehörte im Januar viermal zum Spieltagskader des Rekordmeisters. Erst gegen den HSV am Samstagabend stand Chavez nicht mehr im Aufgebot, als sich bereits die Leihe nach Köln ankündigte.
Chavez muss also körperlich keinen Rückstand aufholen, sondern kann sofort um die Kaderplätze kämpfen. Ob Kwasniok den 18-Jährigen am Sonntag gegen RB Leipzig bereits nominieren wird, dürfte sich bis Freitag zeigen. Dann wird sich der FC-Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel öffentlich äußern und den Transfer des Bayern-Talents einordnen.








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