Der 1. FC Köln bereitet sich auf das größte Spiel in der Geschichte des FC-Nachwuchses vor. Auch zwei Jungprofis werden am Mittwoch gegen Inter Mailand auflaufen. Nicht aber Said El Mala.
Wenn am Mittwochabend um 18.00 Uhr im RheinEnergieStadion der Anstoß zwischen dem 1. FC Köln und Inter Mailand ertönt, werden 50.000 Zuschauer auf den Rängen das größte Spiel der U19 Champions League verfolgen. Nie gab es mehr Zuschauer in der UEFA Youth League. Der FC bricht mit dem Sechzehntelfinale alle Rekorde.
Klar, dass der FC auch mit der stärksten Elf in diese Partie gehen will. Dazu gehören auch Fynn Schenten und Youssoupha Niang. Das Duo fehlte am Dienstag im Training von Profi-Coach Lukas Kwasniok, um sich mit der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck auf die Nerazzurri vorzubereiten.
Ruthenbeck lobt Niang und Schenten
„Youss war ein ganz wichtiger Bestandteil, dass wir Deutscher Meister geworden sind. Wir zollen da absoluten Respekt an ihn. Es war klar, dass wenn er fit wird, wir ihn auch einsetzen werden“, sagte Ruthenbeck am Montag vor der Partie. Weil sich Niang in der Sommervorbereitung und dann noch einmal im Herbst verletzt hatte, ist das Duell gegen Inter sein erster Youth-League-Einsatz, nachdem er inzwischen sein Profi-Debüt für den FC gefeiert hat.
Das hat auch Schenten geschafft, er stand sogar schon einmal in der Kölner Startelf in der Bundesliga. Mit seinen Toren hatte der Angreifer überhaupt erst dafür gesorgt, dass die Geißböcke dieses Highlight-Spiel in Müngersdorf erreichen konnten. „Fynn war bis vor kurzem noch U19-Spieler und ist auch ein wichtiger Bestanteil der aktuellen U19. Auch er hatte einen Anteil an der Deutschen Meisterschaft“, sagte Ruthenbeck. „Sie sind beide mit vielen anderen dafür verantwortlich, dass wir überhaupt in der Youth League spielen dürfen und bis hierher gekommen sind.“
Darum darf El Mala nicht spielen
Nun sollen sie sich mit diesem Spiel vor 50.000 Zuschauer in jenem Stadion belohnen, in welchem sie künftig als FC-Profis regelmäßig auflaufen wollen. Niang wird zudem mit Fayssal Harchaoui und Nick Zimmermann einer der drei Spieler sein aus dem 2006er Jahrgang sein, die eigentlich schon zur U21 gehören, aber noch einmal in der Youth League eingesetzt werden dürfen.
Ein anderer FC-Profi aus dem Jahrgang 2006 wird hingegen fehlen: Said El Mala. Sein Einsatz würde gegen die UEFA-Regularien verstoßen. „Said darf einfach nicht spielen“, stellte Ruthenbeck klar. „Wenn du 2006er bist, musst du eine gewisse Anzahl an Jahren beim 1. FC Köln verbracht haben. Das hat er nicht. Wir haben fünf 2006er für unseren 40er-Kader nominiert und dürfen davon drei dabei haben.“ Das werden Zimmermann, Harchaoui und Niang sein.








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