„Campus statt Karneval“: Hier trainiert der FC in der DFB-Zentrale

Der 1. FC Köln beim Training auf dem DFB-Campus. (Foto: DFB)
Der 1. FC Köln beim Training auf dem DFB-Campus. (Foto: DFB)

Der 1. FC Köln hat sein Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart wie geplant auf dem DFB-Campus bestritten. Der Verband zeigt die Fotos von der Einheit in Frankfurt.

Das Gelände kann sich sehen lassen: Seit Juni 2022 ist der DFB-Campus die Heimat des Deutschen Fußball-Bundes, hier stehen neben einer großen Fußballhalle unter anderem auch ein Athletenhaus mit 33 Zimmern, eine Mehrzweckhalle sowie dreieinhalb Naturrasenplätze zur Verfügung. Einen davon hat am Freitag der 1. FC Köln genutzt.

Wie angekündigt, haben die Geißböcke ihre Abschlusseinheit vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr) auf dem DFB-Gelände absolviert. Ganz in der Nähe hatte die Mannschaft von Lukas Kwasniok zuvor auch übernachtet, konnte so bereits an Weiberfastnacht frühzeitig dem jecken Trubel in Köln entfliehen.

Kwasniok lobt Mannschaft für Training

Unter der Überschrift „Campus statt Karneval“ zeigt der DFB auf Instagram einige Eindrücke des Trainings an der Frankfurter Kennedyallee. Die Laune beim FC scheint bestens gewesen zu sein, zumindest sind zahlreiche strahlende Gesichter zu sehen.

Kwasniok hatte sich schon mit dem Auftakt der Stuttgart-Vorbereitung, am Mittwoch nach der FC-Sitzung, höchstzufrieden gezeigt und geschwärmt: „Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft richtig Bock hat. Ich hatte selten solch ein gutes erstes Training in der Woche, was Energie angeht.“

„Fußballinhaltliche“ Arbeit beim DFB

In Frankfurt ging es nun darum, „fußballinhaltlich noch mal etwas zu machen“, hatte sich der Kölner Coach zudem auf die Einheit auf ungewohntem Terrain gefreut und bezüglich der frühzeitigen Abreise aus der Karnevalshochburg betont: „Es ist keine Flucht, es ist Professionalität. Wenn du hier vor Ort bist, ist der Fokus nicht komplett auf dem, wofür du bezahlt wirst. Die Ablenkungsgefahr ist einfach extrem groß.“

Außerdem hatte der Mannschaftsbus nach dem Abschlusstraining nur noch die Hälfte der Strecke, gut 200 Kilometer, nach Stuttgart zurückzulegen. „Der Gedankengang dahinter ist auch, dass wir keine so lange Fahrt haben, sondern einen Zwischenstopp einlegen und dass wir nicht zwei Tage in Stuttgart verweilen, zumal wir erst abends spielen. Ansonsten zieht sich das ein bisschen“, so Kwasniok. Ob die spezielle Vorbereitung zu einem Erfolgserlebnis führt, zeigt sich dann am Samstagabend in der MHP-Arena.

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