Der 1. FC Köln hat gegen Hoffenheim einen wichtigen Punkt eingefahren. Schon der nächste Spieltag bringt wieder eine große Chance für den FC. Doch die Lage im Tabellenkeller bleibt unübersichtlich.
Seit drei Spielen ist Daniel Thioune neuer Chefrainer beim SV Werder Bremen. Null Punkte stehen bislang auf der Habenseite. Am Sonntag ging sogar das Kellerduell beim FC St. Pauli verloren. Beim 1. FC Köln dürfte man es erleichtert zur Kenntnis genommen haben. Denn Bremen bleibt eine unvorhersehbare Größe im Abstiegskampf.
Das gilt auch für den VfL Wolfsburg. Der reiche Auto-Club hat sich in dieser Saison scheinbar komplett selbst zerlegt. Ein weiterer Trainerwechsel ist nicht ausgeschlossen. Am Samstag führten die Wölfe zweimal gegen den FC Augsburg – und verloren am Ende doch noch. Auch das hat der FC registriert, nicht zuletzt, weil die Geißböcke nun zum FCA reisen müssen.
Bremen empfängt nun Heidenheim
Bremen und Wolfsburg sind die beiden Teams im tiefsten Sumpft des Tabellenkellers, von denen die Konkurrenz jederzeit erwarten muss, dass sie einen Lauf starten können. Der 1. FC Heidenheim und St. Pauli galten seit Saisonbeginn als mögliche Abstiegskandidaten, und so werden alle Augen am nächsten Wochenende auf das Duell Bremen gegen Heidenheim gerichtet sein. Holt Heidenheim nach dem Punkt gegen Stuttgart bei Werder sogar einen Sieg? Oder schießt Bremen die Heidenheimer endgültig in Richtung 2. Liga und sich selbst wieder nach oben?
Wolfsburg in Stuttgart und Mainz in Leverkusen haben es schwer, während Borussia Mönchengladbach zuhause gegen Steffen Baumgarts Union Berlin erstmals nach sieben sieglosen Spielen wieder gewinnen will. Und dann wäre da noch der HSV, der gleich einen Doppelspieltag serviert bekommt – allerdings knüppeldick. Sonntags gegen Leipzig und mittwochs im Nachholspiel gegen Leverkusen: Die Rothosen könnten mit zwei Überraschungen fast schon sicher den Klassenerhalt feiern – oder noch einmal richtig unten reinrutschen.
Kwasniok: „Wir fighten bis zum Schluss“
Der 1. FC Köln derweil wird den 24. Spieltag auswärts in Augsburg eröffnen. Der Punkt gegen Hoffenheim war wichtig, das zeigt die schwierige Konstellation im Tabellenkeller. Die Geißböcke gehen davon aus, noch acht bis elf Punkte zu benötigen. Drei Siege also plus X. „Der Punkt geht in Ordnung, aber ich habe schon das Gefühl, dass wir in den letzten drei Spielen den Punkten etwas hinterher hecheln“, sagte Lukas Kwasniok nach dem 2:2 gegen Hoffenheim. „Wir fighten bis zum Schluss für unser Ziel.“
Ein Sieg in Augsburg würde den Geißböcken ein Polster nach unten verschaffen und das Gefühl, dem Saisonziel deutlich näher gekommen zu sein. In den dann noch restlichen zehn Spielen wäre mit der nötigen Konzentration alles möglich, um die nächste Bundesliga-Saison planen zu können. Doch noch herrscht im Tabellenkeller ein zu enges Rennen – weitere Trainerwechsel (insbesondere in Wolfsburg und Gladbach) nicht ausgeschlossen.






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