Das nächste Bundesliga-Spiel ist schon in Sichtweite: Bereits am Freitagabend trifft der 1. FC Köln auf den FC Augsburg. So bleibt einerseits wenig Zeit, die neuerlichen Verletzungen mit einem Plan B zu kompensieren, andererseits schwinden die Hoffnungen auf ein Comeback von Linton Maina.
Nach dem Auslaufen am Sonntag hatten die Profis des 1. FC Köln am Montag trotz der kurzen Woche bis zum nächsten Spieltag wie üblich einen freien Tag zur Verfügung. Erst am Dienstag um 14.30 Uhr bat Trainer Lukas Kwasniok zur ersten Einheit in der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr).
Damit haben die Kölner nur drei Trainingseinheiten Zeit, ehe sie am Donnerstagmittag in Richtung Bayern aufbrechen werden. Nach dem öffentlichen Training am Dienstag steht der FC am Mittwoch und Donnerstag jeweils hinter verschlossenen Toren im Franz-Kremer-Stadion auf dem Feld.
Linton Mainas Comeback verschoben?
Angesichts der kurzen Woche bleibt wenig Zeit, um einen aufgrund der erneuten Verletzungen notwendigen Plan B einzustudieren. Mit Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes fallen die drei ersten Optionen für die rechte Schiene mit Muskelverletzungen aus. Am Dienstag kam auch noch Joel Schmied, der gegen Hoffenheim nach Sebulonsens Aus nach rechts gerückt war, hinzu (der GEISSBLOG berichtete).
Kwasniok muss also mal wieder improvisieren und womöglich Jakub Kaminski zurückziehen. Schließlich ist der Pole in dieser Saison bereits als rechter Schienenspieler aufgelaufen. Oder setzt der FC-Trainer in der Not auf ein Talent? Am Dienstag trainierten – wie schon häufiger – David Fürst und Cenny Neumann mit dem Profi-Team.
Äußerst knapp ist die Zeit allerdings auch für den angeschlagenen Said El Mala (der GEISSBLOG berichtete) und Linton Maina, der am Rande des Spiels gegen die TSG Hoffenheim angekündigt hatte, in Augsburg wieder mit dabei sein zu wollen. Am Dienstag trainierte der Angreifer nicht wie geplant zum ersten Mal seit seinem Rippenbruch wieder mit der Mannschaft. Maina, der in den vergangenen Tagen individuell gearbeitet hatte, fehlte krankheitsbedingt. Sollte eine schnelle Genesung gelingen, blieben ihm nun noch zwei Einheiten und damit zumindest eine kleine Chance auf ein Comeback in Augsburg.
Castro-Montes braucht noch Zeit
Auch Alessio Castro-Montes, wie Maina seit drei Spieltagen aufgrund einer Muskelverletzung raus, macht inzwischen große Fortschritte in Richtung Comeback. In der vergangenen Woche drehte der Belgier bereits wieder Laufrunden durch den Grüngürtel, er könnte in den nächsten Tagen teil-integriert ins Mannschaftstraining zurückkehren. Die Zeit bis zum Anpfiff am Freitagabend ist für ihn allerdings zu kurz.
Wahrscheinlicher ist, dass Castro-Montes in der darauffolgenden Woche im Heimspiel gegen Borussia Dortmund wieder zu einer Option wird. Und womöglich gilt dies auch für Maina. Darüber hinaus sind nach den erst kürzlich aufgetretenen Muskelverletzungen von Sebulonsen, Thielmann und Schmied zeitnah keine weiteren Rückkehrer beim FC zu erwarten.








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