Kann der 1. FC Köln seine Punkte-Ausbeute im Saisonendspurt wieder steigern? In der Hinrunde holten die Geißböcke gegen die restlichen Gegner im Schnitt nur 0,6 Zähler pro Partie.
Je mehr es in die heiße Phase dieser Saison geht, desto enger wird es für den 1. FC Köln. Nach dem 0:2 beim FC Augsburg rangieren die Geißböcke erstmals im unteren Tabellendrittel. Nach nur zwei Siegen aus den vergangenen 15 Partien bedarf es dringend weiterer Erfolgserlebnisse, um nicht gänzlich in die Abstiegszone zu rutschen.
Lukas Kwasniok rechnete bereits mehrfach vor: „Du brauchst ungefähr zwischen 32 und 35 Punkte für den Klassenerhalt.“ Der FC steht weiterhin bei 24 Zählern, müsste demzufolge noch drei bis vier Siege holen oder konstant punkten, um die Vorgabe des Trainers zu erfüllen.
Nur ein Hinrunden-Sieg gegen die verbleibenden Gegner
Fakt ist: Im Vergleich zur Hinrunde muss eine Steigerung her, damit Kwasnioks Ziel erreicht wird. Denn gegen die verbleibenden zehn Gegner holten die Kölner in der ersten Saisonhälfte nur magere sechs Punkte. Lediglich gegen den Hamburger SV gelang ein Sieg, gegen St. Pauli, Bremen und Heidenheim spielten die Geißböcke jeweils unentschieden.
Wiederholt sich diese Ausbeute, stünde der FC in der Endabrechnung bei mageren 30 Zählern und womöglich nicht über dem rettenden Strich. Chancen, die notwendigen Siege einzufahren, sind vor allem die Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz aus Gladbach, Bremen und Heidenheim. Zudem sollten die Kölner die beiden Auswärtsspiele in Hamburg, beim HSV und St. Pauli, nicht verlieren – so wären die anvisierten 35 Punkte auch ohne Überraschungen gegen Favoriten und ohne Auswärtsdreier möglich.
In Augsburg hat die Energie und Überzeugung ein bisschen gefehlt. Das spüre ich wieder zu 100 Prozent im Training.
Lukas Kwasniok
Kwasniok richtet seinen Blick aber zunächst mal vollends auf die Partie gegen Borussia Dortmund am Samstagabend – will endlich den Top-Spiel-Fluch ad acta legen: „Im Leben brauchst du immer Visionen und irgendwann ist immer das erste Mal. Es wird Zeit, dass wir in dieser Saison ein Samstagabendspiel gewinnen. Wir können das, davon bin ich überzeugt, wenn ich sehe, wie die Mannschaft arbeitet.“
Der FC-Trainer betont trotz des enttäuschenden Auftritts in Augsburg: „Der tägliche Umgang, die Bereitschaft der Mannschaft, das totale Füreinander, das gibt mir die Überzeugung, dass wir solche Spiele gewinnen können. In Augsburg hat die Energie und Überzeugung ein bisschen gefehlt. Das spüre ich wieder zu 100 Prozent im Training diese Woche.“








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