Eigentlich hatte Malek El Mala Ende Januar bereits wieder für den 1. FC Köln auf Torejagd gehen sollen. Noch ist ein Comeback des Angreifers jedoch in weiter Ferne. Das sagt Trainer Evangelos Sbonias.
Evaneglos Sbonias hatte sich kurz vor dem Jahreswechsel noch zuversichtlich gezeigt. Im Interview mit dem GEISSBLOG äußerte sich der U21-Trainer positiv hinsichtlich einer zeitnahen Rückkehr von Malek El Mala. Der Stürmer hatte sich Anfang November einen Muskelriss zugezogen und war seitdem ausgefallen. „Der Plan ist, dass er Ende Januar wieder spielen kann, wenn es bei uns wieder losgeht“, sagte Sbonias im Dezember, als El Mala bereits immer größere Fortschritte im Reha-Prozess gemacht hatte.
Inzwischen hat die U21 bereits wieder fünf Spiele in der Regionalliga West absolviert – von El Mala ist aber nach wie vor nichts auf dem Rasen zu sehen. Auch am Samstag im kleinen Derby gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach wird der 20-Jährige nicht zur Verfügung stehen. „Für Malek wird es wieder nicht reichen. Wir müssen schauen, wie er die Belastung weiter verträgt“, sagte Sbonias nach dem Abschlusstraining gegenüber dem GEISSBLOG.
Comeback dauert deutlich länger als erhofft
El Mala befindet sich dabei nach wie vor noch nicht wieder im Mannschaftstraining, arbeitet stattdessen weiterhin individuell an seinem Comeback. „Wir haben es nicht geschafft, ihn früher wieder ranzuführen. Zwischenzeitlich sah es besser aus, aber dann mussten wir die Belastung wieder anpassen“, lautete das ernüchternde Fazit des Coaches. Zwar hat El Mala keine Folge-Verletzung davon getragen, dennoch dauert der Heilungsprozess „deutlich länger, als wir uns das alle erhofft hatten.“
Elf Mal stand der Bruder von Bundesliga-Shootingstar Said El Mala dabei bislang für die U21 auf dem Rasen. Dabei konnte der gebürtige Krefelder starke fünf Tore erzielen. Eine Annäherung an den Profi-Kader blieb jedoch aufgrund der schweren Muskelverletzung aus. Einen konkreten Zeitplan für eine Rückkehr in den Spielbetrieb lässt sich für den Stürmer auch nicht vorhersagen. Aufgrund der Länge des Ausfallzeit wird die Re-Integration ins Mannschaftstraining, sobald sie möglich ist, ebenfalls seine Zeit in Anspruch nehmen.
El Mala wohl erst im Saison-Endspurt zurück auf dem Platz
Vor April scheint mit El Mala jedoch nicht zu rechnen zu sein. Bei einem Comeback rund um die Osterfeiertage blieben dem Youngster anschließend noch sechs Regionalliga-Partien bis Saisonende. Erst einmal muss der Angreifer jedoch wieder richtig fit werden. Beim 1. FC Köln wird man dabei kein Risiko eingehen und seinen Spieler nicht zu früh wieder reinwerfen. Auch wenn El Mala im Saisonendspurt wieder auf den Platz zurückkehren sollte, dürfte der Angreifer wohl erst zur neuen Spielzeit wieder sein gesamtes Potenzial ausschöpfen können.







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