Jan Thielmann ist wieder am Ball. Zweieinhalb Wochen nach seinem Muskelfaserriss trainiert der Flügelspieler des 1. FC Köln wieder auf dem Rasen. Reicht es anders als in der Hinrunde für das Derby gegen Borussia Mönchengladbach?
Besondere Wochen erfordern besondere Maßnahmen – wobei dieser Schritt langsam zur Gewohnheit wird: Vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV (Samstag, 18.30 Uhr) verlagert der 1. FC Köln einen Großteil seiner Vorbereitung hinter verschlossene Türen. Schon am Mittwoch, nach nur einer öffentlichen Einheit, geht das Training im blickdichten Franz-Kremer-Stadion weiter.
Kwasniok versetzte die zweite, eigentlich ebenfalls öffentliche Einheit bereits mehrfach ins Stadion. Zuletzt vor dem 2:2 gegen die TSG Hoffenheim, und beim Heimspiel gegen die formstarken Kraichgauer zeigten die Geißböcke wohl die beste Leistung der vergangenen Wochen. Eine Leistung, mit der die Kölner beim ebenfalls formstarken HSV gute Chancen hätten, den notwendigen Umschwung einzuleiten.
Jan Thielmann nähert sich an
Jan Thielmann wird im Volksparkstadion zwar noch nicht mitwirken können, arbeitete am Dienstag parallel zum Teamtraining aber immerhin wieder mit Ball. Das Eigengewächs, das sich beim Aufwärmprogramm vor der Hoffenheim-Partie einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, absolvierte eine individuelle Einheit mit Rehacoach Leif Frach und näherte sich so seinem Comeback an.
Ob dieses schon in der kommenden Woche im Derby gegen Borussia Mönchengladbach stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Nach dem Rückschlag von Alessio Castro-Montes dürfte sich die Risikobereitschaft der FC-Verantwortlichen trotz der prekären Lage in Grenzen halten.

Sollte Thielmann noch mehr Zeit benötigen, würde sich sein Hinrunden-Schicksal wiederholen. Bereits in der ersten Saisonhälfte hatte der 23-Jährige das rheinische Duell aufgrund einer Muskelverletzung verpasst. „Wir wollen kein Risiko gehen. Gerade bei Jan, der schon mit den Hufen schart. Da gilt es, vernünftig zu sein und den Jungen ein wenig vor sich selbst zu schützen“, so Kwasniok damals.
Im November hatte der FC-Trainer Thielmann lediglich als Heißmacher mit an den Niederrhein genommen: „Er hat schon ein paar Derbys miterlebt und will der Mannschaft diese Dinge vermitteln.“ Wer den früheren U21-Nationalspieler kennt, wird wissen, dass er alles probiert, um diesmal auf dem Rasen dabei zu sein.







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