Zumindest ein Rechtsverteidiger ist zurück im Kader: Der 1. FC Köln kann gegen den Hamburger SV wieder mit Sebastian Sebulonsen planen. Den erneuten Ausfall von Alessio Castro-Montes hingegen hat Lukas Kwasniok bestätigt. Das sagt der FC-Trainer über die Personalsituation.
Wenn der 1. FC Köln am Freitagnachmittag in den ICE nach Hamburg steigt, wird ein Rückkehrer mit an Bord sein: Sebastian Sebulonsen, der zu Beginn der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, steht den Geißböcken in der Hansestadt zur Verfügung. Zwei Partien hatte der Norweger aufgrund eines Muskelfaserrisses verpasst.
„Seb hat diese Woche alles mitgemacht. Er wird auf jeden Fall im Kader sein“, kündigte Lukas Kwasniok am Donnerstagmittag bei der Pressekonferenz vor dem wegweisenden Aufsteiger-Duell im Volksparkstadion an. Sogar eine Nominierung für die Startelf sei grundsätzlich „denkbar“, wobei Kwasniok warnt: „Man muss bedenken, ist er in der Lage, 90 Minuten zu spielen oder besteht die Gefahr, dass ich ihn runternehmen muss? Da muss man abwägen.“ Eine finale Entscheidung sei noch nicht gefallen.
Castro-Montes „hat schon länger zu kämpfen“
Kwasniok wird aber gewiss hoffen, dass seine Worte zu Sebulonsen eine längere Halbwertszeit haben als jene zu Alessio Castro-Montes vor einer Woche. Vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund war es der Belgier gewesen, der ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war und direkt in der Startelf stehen sollte – bis zur erneuten Verletzung im Abschlusstraining.
Am Donnerstag bestätigte Kwasniok, dass Castro-Montes nicht, wie zunächst gehofft, zeitnah wieder einsteigen kann, sondern aufgrund seiner Muskelverletzung erneut wochenlang raus ist (der GEISSBLOG berichtete). „Er hat einen Rückschlag erlitten. Es ist leider so, dass Monti mit der Thematik schon länger zu kämpfen hat“, so der FC-Trainer.
In der Hinrunde sei das nicht der Fall gewesen – weil der Sommerzugang kaum bis keine Spielzeit hatte. „Die Gesamtbelastung macht ihm zu schaffen. Wir müssen schauen, dass wir das in den Griff bekommen“, sagte Kwasniok, der zumindest nachschob: „Es ist nichts Dramatisches, aber der Muskel hat reagiert.“
„Leistung zu gut“: Nur eine Startelf-Änderung?
Anlass, seine Mannschaft aus dem Dortmund-Spiel großartig umzubauen, sieht der 44-Jährige indes nicht. „Wir haben auch im Elf-gegen-elf ein gutes Spiel gemacht. An der grundsätzlichen Formation wird sich nicht viel verändern. Dafür war die Leistung zu gut.“ So könnte statt Rückkehrer Sebulonsen erneut Tom Krauß, der gegen den BVB als Rechtsverteidiger ausgeholfen hatte, diese Position übernehmen.
Zum Handeln gezwungen ist Kwasniok in der Innenverteidigung, wo Jahmai Simpson-Pusey aufgrund seiner Rotsperre ausfällt. Aus seiner Lösung macht der Trainer überhaupt kein Geheimnis: „Cenk Özkacar wird spielen.“
Darüber hinaus stehen weiterhin auch Jan Thielmann, der immerhin wieder mit Ball trainiert, sowie Joel Schmied (beide Muskelfaserriss), Denis Huseinbasic (Hüftverletzung), Timo Hübers (Knieverletzung) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung.







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