Youngster müsste weichen: Startelf-Garantie für diesen Angreifer?

Linton Maina steht vor seinem Startelf-Comeback. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)
Linton Maina steht vor seinem Startelf-Comeback. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)

Der 1. FC Köln sucht einen neuen Derby-Helden. Ein Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wäre für die Geißböcke so wichtig wie selten zuvor. Dafür dürfte am Samstag (15.30 Uhr) Linton Maina in die Startelf zurückkehren.

In der vergangenen Woche, vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV, hatte Lukas Kwasniok so gar kein Geheimnis aus seiner Startelf gemacht. Die vorherige Leistung gegen Borussia Dortmund war derart gut, dass er – von Jahmai Simpson-Puseys Sperre mal abgesehen – keinerlei Änderungen vornehmen wollte. Und nach dem 1:1 im Volksparkstadion dürfte das gegen Borussia Mönchengladbach ähnlich aussehen.

Ein Wechsel kündigt sich jedoch an: Linton Maina wird aller Voraussicht nach erstmals seit Ende Januar wieder in der Anfangsformation stehen. Nach zwei Toren und einer Vorlage zum Jahresbeginn hatte der formstarke Flügelspieler vier Partien aufgrund seines Rippenbruchs und eines anschließenden Infekts verpasst. Nach seinem Comeback gegen den BVB, als er nach 75 Minuten eingewechselt wurde, war gegen den HSV schon eine komplette Halbzeit drin.

Maina für Niang?

Am Samstagnachmittag im Derby dürfte die Rückkehr in die Startelf folgen – wofür ein Youngster weichen müsste: Youssoupha Niang, der gegen Dortmund und Hamburg seine ersten Startelf-Einsätze bei den Profis bestritten hat. Gegen den HSV musste Niang bereits zur Pause raus, zugunsten von Maina.

Kwasniok erklärt sein Abwägen: „Youss ist ein Tiefgänger mit sehr viel Power. Er muss an den Dingen in den Zwischenräumen arbeiten, ist da nicht ganz so sauber. Er hilft uns aber gegen den Ball, weil er gute Beine hat. Linton ist zwischen den Ketten der bessere Fußballer und ist jetzt wieder fit.“

„Wird großen Mehrwert für den Verein haben“

Gegen den HSV habe er bereits in der Pause gewechselt, so Kwasniok, da der Mitaufsteiger passiver als erwartet agierte – wodurch eher Mainas Qualitäten als Niangs Fleiß gegen den Ball gefragt war. „Aber wenn Youss zulegt und wir ihn begleiten, glaube ich, dass er einen großen Mehrwert für den Verein haben kann und haben wird“, freut sich der FC-Trainer darauf, den 19-Jährigen weiterzuentwickeln.

Die ersten beiden Startelf-Auftritte waren nach dem Verletzungspech in der Hinrunde fraglos Meilensteine für Eigengewächs Niang. Kwasniok: „Ich freue mich für Youss und uns, dass er körperlich stabil ist. Er hätte deutlich früher seine Einsatzzeiten bekommen, wenn er sich nicht zweimal verletzt hätte. Toll, dass er bei uns ist.“ Im Derby wohl als Joker.

So könnte der FC spielen: Schwäbe – Krauß, van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Maina, Kaminski, El Mala – Ache

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