Der 1. FC Köln hat sich zu einem Trainerwechsel bei der U17 entschieden. Vladyslav Moschenski verlässt die Geißböcke zum Ende der Saison. Der Vertrag des 29-Jährigen wird nicht verlängert.
Mit den B-Junioren des 1. FC Köln ist Vladyslav Moschenski in 21 Ligaspielen noch ungeschlagen. Dennoch wird der Cheftrainer der U17 am Ende der Saison die Geißböcke verlassen. Das hat der Club am Mittwoch mitgeteilt.
„Vlady ist ein sehr ambitionierter Trainer. Trotz aller Wertschätzung gegenüber ihm und seiner geleisteten Arbeit hier beim FC, konnten wir ihm die gewünschte Perspektive zur kommenden Saison nicht bieten“, sagte Nachwuchschef Markus Halfmann. „Deswegen sind wir übereingekommen, seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht zu verlängern.“
Trainer-Rotation zwischen U16 und U17
Nach GEISSBLOG-Informationen strebt Moschenski eine Trainerkarriere im Profibereich an. Beim FC jedoch ist ihm diese Option nicht gegeben. So kam es nun offenbar zur Trennung zum Saisonende. „Vlady hat beim FC hervorragende Arbeit geleistet und wir lassen ihn nur schweren Herzens ziehen“, betonte Halfmann. „Wir sind überzeugt, dass er seinen Weg auch außerhalb Kölns gehen wird, und wünschen ihm dafür alles Gute.“
Moschenski bleibt jedoch bis zum Abschluss der U17-Saison beim FC und soll diese Spielzeit, wenn möglich, sogar mit der Deutschen Meisterschaft krönen. Schließlich ist der FC die einzige Mannschaft der B-Junioren, die in dieser Saison noch kein Pflichtspiel verloren hat. Moschenski hatte den 2009er-Jahrgang im Sommer 2024 in der U16 übernommen und wäre nach dieser Saison im Wechsel mit dem aktuellen U16-Trainer Manuel Hartmann wieder zurückrotiert und in der nächsten Saison wieder U16-Trainer gewesen.
Moschenski will nächsten Entwicklungsschritt gehen
Das aber wollte Moschenski nicht. „Bis zum Sommer setze ich weiterhin meine gesamte Energie darauf, die Spieler des aktuellen U17-Jahrgangs bestmöglich weiterzuentwickeln und als Team in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erfolgreich zu bestehen“, sagte der 29-Jährige. „Danach ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, als Trainer den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen aller Verantwortlichen und für die großartige gemeinsame Zeit mit allen Menschen im Verein.“ Aktuell verfügt Moschenski über die A+-Lizenz und dürfte daher noch nicht im Profibereich als Cheftrainer arbeiten. Erst müsste er dafür die UEFA-Pro-Lizenz erwerben.






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