Kwasniok vor neuer Aufgabe? Trainer bei diesem Bundesligisten im Gespräch

Lukas Kwasniok beim Auswärtsspiel in Wolfsburg. (Foto: IMAGO / Schroedter)
Lukas Kwasniok beim Auswärtsspiel in Wolfsburg. (Foto: IMAGO / Schroedter)

Hat Lukas Kwasniok nach seinem Aus beim 1. FC Köln bald schon wieder einen neuen Job? Insbesondere beim Abstiegs eines Bundesliga-Konkurrenten könnte der Trainer gute Chancen haben.

Keine zwei Wochen ist die Entlassung von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln her, da wird der Trainer bereits bei einem anderen Bundesligisten in die Verlosung gebracht. Wie die Sportbild am Mittwoch berichtet, soll der 44-Jährige beim VfL Wolfsburg auf dem Zettel stehen. Aktuell haben die Niedersachsen drei Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und fünf Punkte auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, den zur Zeit der FC belegt.

Dabei brachte auch der zweite Trainerwechsel in dieser Saison, von Daniel Bauer zu Dieter Hecking, bislang nicht den erhofften Impuls. Aus den Spielen gegen die TSG Hoffenheim und Werder Bremen holte der Routinier mit den Wölfen nur einen Punkt. Heckings Vertrag läuft beim VfL nur bis zum Saisonende. Zwar könnte sich der 61-Jährige dem Vernehmen nach ein Engagement über den Sommer hinaus gut vorstellen, soll jedoch einzig im Falle einer starken Rest-Serie und dem Klassenerhalt überhaupt eine Chance haben.

Kwasniok bei Abstiegs ein Kandidat beim VfL?

Stattdessen beschäftigen sich die Wolfsburger Bosse – die sich nach der Trennung von Peter Christiansen auch noch auf der Suche nach einem neuen Sport-Geschäftsführer befinden – auch mit anderen Trainer-Kandidaten. Kwasniok soll neben Thomas Reis und Stefan Leitl einer davon sein. Insbesondere im Falle des Abstiegs soll der Ex-Kölner auf der Agenda stehen, schließlich kennt Kwasniok die 2. Bundesliga aus seiner vierjährigen Amtszeit in Paderborn bestens. Leitl ist hingegen anders als Reis und Kwasniok aktuell bei der Hertha gebunden.

Ob sich Kwasniok derweil einen Job in Wolfsburg vorstellen könnte: unklar. Noch hat sich der ehemalige FC-Trainer nach seiner Entlassung nicht zu Wort gemeldet. Schon vor seiner Unterschrift am Geißbockheim hatte Kwansiok eigentlich eine Pause einlegen wollen, dann aufgrund der Attraktivität und Wucht des Standortes Köln jedoch seine Meinung geändert. Immer wieder schwärmte Kwasniok in den vergangenen Monaten von den Emotionen und der Strahlkraft des FC, kämpft auch bis zuletzt um seinen Trainer-Job. Beim Werksverein aus Wolfsburg würde wohl eine gänzlich eine Welt auf den gebürtigen Polen warten.

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