Nur elf Spieler im Training: Kurze Woche beim FC! So plant Wagner das Endspiel

Das Training am Montag am Geißbockheim. (Foto: GEISSBLOG)
Das Training am Montag am Geißbockheim. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln hat am Montag nach dem Sieg gegen Werder Bremen einen lockeren Aufgalopp in die neue Woche bestritten. Die Vorbereitung auf das so wichtige Spiel beim FC St. Pauli fällt knapp aus.

Als René Wagner die Spieler des 1. FC Köln am Tag nach dem 3:1-Heimsieg gegen den SV Werder Bremen auf den Trainingsplatz bat, war es eine kleine Runde. Nur neun Feldspieler und zwei Torhüter standen auf dem Rasen, während die anderen FC-Profis nach ihren Einsätzen am Sonntag regenerativ in der Trainingshalle arbeiteten.

Einzig Tom Krauß fehlte in der Runde auf dem Trainingsplatz. Der Mittelfeldspieler war gegen Bremen erst kurz vor Schluss für Sebastian Sebulonsen eingewechselt worden. Doch Krauß laboriert schon länger an Problemen am rechten Knie und trainiert aktuell nur dosiert. Daher schonte sich der 24-Jährige am Montag und soll am Mittwoch die Vorbereitung auf das nächste Bundesliga-Spiel aufnehmen.

Ein Sieg wäre die Vorentscheidung für den FC

Am Mittwoch deshalb, weil Wagner seiner Mannschaft den Dienstag frei gab, obwohl schon am Freitag das so wichtige Duell beim FC St. Pauli ansteht. Doch der Cheftrainer setzt auf Regeneration in der kurzen Woche, wird nur am Mittwoch und Donnerstag nicht-öffentlich trainieren, ehe es nachmittags in die Hansestadt geht. Am Freitag wird es dann nur noch ein kurzes Anschwitzen am Vormittag geben, ehe es abends am Millerntor zur Sachen gehen wird.

Nach den drei Punkten gegen Bremen haben die Geißböcke am Freitag die große Chance, sich mit einem Sieg auf St. Pauli den größten Abstiegssorgen zu entledigen. Im Fall eines zweiten Dreiers in Serie hätte der FC vier Spieltage vor Schluss mindestens acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang – bei nur noch zwölf zu vergebenden Punkten. Es wäre wohl die Vorentscheidung.

Laune und Spannung hoch halten

Selbst ein Unentschieden würde dem FC die nun erspielte, gute Ausgangsposition bewahren. Dennoch: Am Geißbockheim herrscht alles andere als Vorfreude auf die Rettung. Sportchef Thomas Kessler schaute auch am Montag genau hin, beobachtete das Training der Ersatzspieler vom Fenster seines Büros aus. Wagner und sein Trainerteam waren derweil bedacht, die zweite Garde bei Laune und motiviert zu halten.

Gegen Bremen hatten die Geißböcke eine konzentrierte und solide Partie gezeigt und verdient gewonnen. Eine solche Leistung braucht es jetzt noch einmal auf St. Pauli. Die Kiez-Kicker bestreiten nach dem 0:5 gegen den FC Bayern München ihr zweites Heimspiel in Folge und wissen, dass sie den FC mit einem Sieg noch einmal näher heranholen können. Die Geißböcke sind also gewarnt und wollen in der kurzen Woche daher eine gute Mischung aus Erholung und Spannung schaffen.

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