Im Prozess um den Transfer von Said El Mala ist ein Urteil ergangen. Das Kölner Landgericht hat die Klage von Abdenour Amachaibou abgewiesen. Viktoria Köln muss dem früheren Profi und Vertrauten von Ex-FC-Sportchef Christian Keller somit keine Entschädigung zahlen.
Keine Überraschung vor Gericht: Abdenour Amachaibou erhält für seinen Tipp, der Said El Malas Transfer zum 1. FC Köln eingeleitet hat, keinen Cent. 40.000 Euro hatte der Berater und Scout wegen seiner Dienste als Vermittler von Viktoria Köln gefordert. Das Kölner Landgericht hat Amachaibou kein Recht gegeben und laut WDR darauf verwiesen, dass es keinen Vertrag zwischen ihm und der Viktoria gegeben habe.
Keller und Kessler vor Gericht
In der Verhandlung im April hatten mehrere aktuelle und ehemalige Vertreter beider Vereine – darunter Christian Keller und Thomas Kessler – ausgesagt. Es hatte sich zwar bestätigt, dass Keller durch den früheren Regensburger Profi Amachaibou, der als Freund des Ex-FC-Sportchefs gilt, auf El Mala aufmerksam geworden war, was zur späteren Verpflichtung beitrug (HIER mehr zum Prozess). Doch Amachaibou konnte nicht nachweisen, dass er – so seine eigene Interpretation – von Viktoria Köln als Vermittler beauftragt worden war.
Said El Mala hatte im Sommer 2024 gemeinsam mit seinem Bruder Malek am Geißbockheim unterschrieben. Auch aufgrund der Transfersperre des FC waren beide direkt wieder zu Viktoria verliehen worden. In der abgelaufenen Saison zählte El Mala nun mit 13 Treffern zu den Shootingstars der Bundesliga. 40 bis 50 Millionen Euro Ablöse stehen bei einem möglichen Abgang vom FC im Raum. Amachaibou erhält für seinen früheren Tipp jedoch keinen Cent.








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