„Menschlich ein Riesenverlust“: Kessler gibt FC-Verteidiger den Laufpass

Rav van den Berg und Cenk Özkacar umarmen sich.
Keine Zukunft beim 1. FC Köln: Cenk Özckacar umarmt Teamkollege Rav van den Berg. Foto: Bucco

Der 1. FC Köln trifft die ersten Entscheidungen für die neue Bundesliga-Saison. Cenk Özkacar wird dem Kader im nächsten Jahr nicht mehr angehören, der FC verzichtet auf die Kaufoption. Das sagt der Abwehrspieler selbst.

Gemeinsam mit dem neuen Chef-Trainer René Wagner meldete sich Thomas Kessler, Sportchef des 1. FC Köln, bei Cenk Özkacar. Der 25-Jährige, ausgeliehen vom FC Valencia, wird in der kommenden Saison nicht mehr für den FC spielen. „Wir haben ihm mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen werden“, sagte Kessler. 

Eigentlich hatte der türkische Nationalspieler, der sich nach durchwachsenem Start stabilisierte und auf 25 Bundesliga-Einsätze kam, auf eine Weiterverpflichtung gehofft. Doch der FC will sich auf der Innenverteidiger-Position anders aufstellen. 

Die Gründe für das Özkacar-Aus

 „Menschlich ist es ein Riesenverlust, auch unser abschließendes Gespräch war trotz der negativen Nachricht total positiv, er hat uns und dem Club nur das Beste gewünscht. Aber wir hatten unsere Themen bei den Standards, offensiv wie defensiv. Da müssen wir besser werden und da wollen wir uns anders aufstellen“, sagte Kessler. Auch die Spieleröffnung wird im modernen Fußball mit Pressing über dem ganzen Platz immer wieder wichtiger, auch hier sah man beim FC Bedarf an einer Qualitätssteigerung.

Für dieses Wappen zu kämpfen, vor diesen unglaublichen Fans zu spielen und Teil eines so großen Vereins zu sein, war eine unvergessliche Erfahrung in meiner Karriere.

Cenk Özkacar

Özkacar selbst verabschiedete sich am Dienstag mit folgenden Worten vom FC: „Liebe FC-Familie, ich möchte mich von Herzen bei Euch allen bedanken, dass Ihr mich und meine Familie während dieser Saison so willkommen geheißen und uns das Gefühl gegeben habt, zuhause zu sein. Die Liebe, Unterstützung und das Vertrauen, das ich vom ersten Tag an gespürt habe, werden für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben.“

Die Zeit in Köln sei für ihn nicht nur sportlich, sondern auch persönlich sehr wertvoll gewesen. „Für dieses Wappen zu kämpfen, vor diesen unglaublichen Fans zu spielen und Teil eines so großen Vereins zu sein, war eine unvergessliche Erfahrung in meiner Karriere. Ich möchte mich außerdem bei meinen Mitspielern, dem Trainerteam, allen Mitarbeitenden des Vereins und besonders bei den Fans bedanken, die mich in guten wie in schwierigen Momenten unterstützt haben. Ich gehe mit wunderschönen Erinnerungen und starken Emotionen, die ich immer in meinem Herzen tragen werde.“

Lund-Zukunft noch fraglich

Fix verpflichtet wurden bereits Jakub Kaminski und Tom Krauß. Fraglich ist die Zukunft von Kristoffer Lund, die Leihgabe von US Palermo hat zwar 33 Bundesliga-Spiele absolviert, aber bei allem Einsatz nie restlos überzeugt. Deshalb soll auch auf der linken Defensivseite eine Verstärkung her.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
29 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete