Der 1. FC Köln setzt mit René Wagner als Cheftrainer und Co-Trainer Kevin McKenna auf das einstige Trainerteam von Steffen Baumgart – nur eben ohne Baumgart selbst.
Als Steffen Baumgart im Sommer 2021 den 1. FC Köln übernahm, standen ihm drei Assistenztrainer zur Seite. André Pawlak war zuvor bereits beim FC gewesen, während René Wagner seinem Chef vom SC Paderborn folgte. Kevin McKenna kam im Laufe der Vorbereitung hinzu und komplettierte das Trainerteam.
Fünf Jahre später ist Wagner der neue Chef beim FC und McKenna sein Assistent. Letzterer war bereits zwischen 2014 und 2019 als Co-Trainer im FC-Nachwuchs tätig gewesen und hatte interimistisch 2017/18 in der Rückrunde unter Stefan Ruthenbeck bei den Profis als Assistent ausgeholfen. Anschließend führte die Karriere den Kanadier zweimal weg aus Köln – und nun zum zweiten Mal wieder zurück.
Was wird aus Reutershahn und Sinkiewicz?
McKenna war beim FC, beim Hamburger SV und bei Union Berlin zusammen mit Wagner einer der Baumgart-Assistenten. Nun wird er Wagners Assistent. Das Duo hat über die Jahre den Baumgart-Fußball verinnerlicht wie kaum jemand zuvor. Wagner will sich nun von Baumgart emanzipieren und zeigen, dass er selbst das Zeug zum Cheftrainer hat. McKenna soll ihm dabei helfen.
Wer dem Duo darüber hinaus zur Seite stehen wird, ist noch offen. Die Zukunft von Armin Reutershahn wurde noch nicht kommuniziert. Lukas Sinkiewicz hatte sich vermeintlich schon vom FC verabschiedet, könnte aber dennoch am Geißbockheim bleiben – wohl aber in einer anderen Funktion und nicht als Profi-Assistenztrainer. Gerne aber will Wagner noch einen zweiten Assistenten, zumal Denis Huckestein als Bindeglied zwischen Videoanalyse und Trainerteam den 37-Jährige weiter unterstützen soll. Auch Huckestein war schon unter Baumgart tätig.
Wer ergänzt das Trainerteam „Baumgart 2.0“?
Und so wird das Trainerteam beim 1. FC Köln ein Trainerteam der Marke Baumgart 2.0 – nur ohne den einstigen Chef und „Schreihals“ an der Seitenlinie. Wagner ist ein gänzlich anderer Typ, ruhiger, sachlicher, analytischer. Kein Bauch-, sondern ein Kopfmensch. Mit McKenna verbindet ihn eine lange Vergangenheit, zudem bringt der Kanadier die nötige Bundesliga-Erfahrung als Spieler mit. Ob darüber hinaus noch ein erfahrener Trainer wie Reutershahn dazu kommen soll, ist noch offen.
Der FC hat für die Finalisierung des Trainerteams allerdings auch noch Zeit. Erst am Freitag, den 10. Juli 2026, kommt die Mannschaft erstmals zu individuellen Tests und medizinischen Untersuchungen zusammen, ehe am Montag, den 13. Juli 2026, das erste öffentliche Training am Geißbockheim steigen wird. Kein Grund zur Eile also, für die Auswahl der letzten Puzzleteile für das Trainerteam der Zukunft bleibt noch ein Monat Zeit.








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