FC lehnt neues BVB-Angebot für El Mala ab! Das sind die Gründe

Said El Mala im Testspiel gegen Bergisch Gladbach. (Foto: Bucco)
Said El Mala im Testspiel gegen Bergisch Gladbach. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat ein neues Angebot von Borussia Dortmund erhalten – und abgelehnt. Nach GEISSBLOG-Informationen bietet der BVB noch immer eine zu geringe Sockelablöse.

Am Donnerstag hat der Poker um Said El Mala wieder Fahrt aufgenommen. Nachdem der GEISSBLOG am frühen Mittwochabend aus Vereinskreisen noch vernommen hatte, dass Borussia Dortmund noch kein neues Angebot übermittelt hatte, änderte sich dies später am Abend. Sky berichtete zuerst.

So saßen die FC-Bosse also am Donnerstag erneut zusammen und berieten, wie mit dem verbesserten Angebot des BVB zu verfahren sei. Nach GEISSBLOG-Informationen folgte die Einschätzung schnell: Der FC lehnte die neue Offerte ab. Der Grund: Die fixe Ablösesumme lag einmal mehr unter den Kölner Vorstellungen.

Warum der FC das neue Angebot ablehnte

Zwar soll die realistische Ablösesumme für El Mala dank einfach zu erreichender Boni bei 50 Millionen Euro gelegen haben – mit weiteren Boni in Höhe von fünf Mio. Euro. Zudem wäre nach GEISSBLOG-Informationen eine Weiterverkaufsklausel ebenso verankert gewesen. Doch letztlich kam der FC nicht ins Grübeln, weil schon der Ausgangspunkt des Angebots – die Sockelablöse – zu gering ausfiel.

Es war ein weiterer Dortmunder Vorstoß, um El Mala vom FC loszueisen – doch der erste, bei dem die FC-Bosse um Thomas Kessler zumindest die 50 Mio. Euro mit dem Offensivspieler hätten knacken können. Nach GEISSBLOG-Informationen vertritt man am Geißbockheim aber klar die Meinung, kein Angebot annehmen zu wollen, welches unter jenen liegt, die der FC schon erhalten hat. Unter anderem einfach zu erreichenden 55 Millionen Euro des FC Brentford.

FC sucht bereits nach dem El-Mala-Nachfolger

Zumal der Faktor Zeit bekanntlich für die FC-Verantwortlichen inzwischen auch eine Rolle spielt. Brentford hatte die Summe Anfang Juni geboten. Dortmund kommt erst weniger als drei Wochen vor Transferschluss mit einer annähernden Summe um die Ecke. Beim FC ist man sich intern einig: Der BVB hat den richtigen Zeitpunkt für ein solches Angebot verpasst.

„Wir fangen in ein paar Wochen an und der Markt bewegt sich. Wir kümmern uns auch noch um den einen oder anderen Neuzugang. Die Preisgestaltung ist flexibel je nach Anfrage“, sagte Kessler am Samstag, schob nach: „Wir sollten uns da nicht festlegen.“ Parallel kümmert sich der FC aber bekanntlich schon um die Nachfolge: Mikey Moore, Marcel Regula und Thijs Dallinga sollen kommen. Zudem würde ein El-Mala-Verkauf die Suche nach einem neuen Sechser noch einmal verändern. Doch dafür muss der BVB offenbar noch einmal nachbessern.

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