Mit Said El Mala kann Chefcoach René Wagner am kommenden Montag im DFB-Pokalspiel bei den Würzburger Kickers planen. Auf der Pressekonferenz am Freitag verriet er, wie er die Wogen der Euphorie um den Star des 1. FC Köln sieht.
Der Verbleib von Said El Mala ist natürlich auch für den Trainer des 1. FC Köln ein herausragende Nachricht. René Wagner war vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen die Würzburger Kickers neben aller Freude vor allem bemüht, die Wogen der Euphorie, die der FC mit der Nachricht geschlagen hatte, etwas zu glätten.
„Intern gab es bei uns nie den Anschein, dass Said uns verlassen wird. Für die Jungs war das nie so ein großes Thema. Für die Mannschaft für das Trainerteam, für mich ist es super, dass Said bleibt. Aber er hat immer an den Themen gearbeitet, bei denen er auch noch Probleme hat, er hat unheimlich akribisch trainiert und deshalb hoffe ich, dass jetzt Ruhe einkehrt und wir gemeinsam mit ihm in die Saison starten können.“
Wagner über Said El Mala auf den Spuren von Podolski
Auch über die neue Rückennummer sprach Wagner. „Wir wissen alle, wer die Nummer vor ihm getragen hat, wer sie zuletzt getragen hat“, sagte der 38-Jährige und verwies auf Lukas Podolski. „Lukas hat sich dann ja auch nochmal persönlich bei ihm gemeldet und viel Glück gewünscht. Dabei sollte es dann auch bleiben. Der Junge weiß selber, dass er innerhalb der Mannschaft viel Verantwortung trägt. Er bringt Leistung, geht jeden Tag im Training mit Leistung voran. Deshalb glaube ich, dass die 10 das i-Tüpfelchen ist.“
Wagner wünschte sich, dass mit dieser Entscheidung nun Ruhe einkehrt und El Mala die Chance bekommt, „ein bisschen die Dinge sacken zu lassen, damit er sich auf die Dinge konzentrieren kann, die ihm Spaß machen, nämlich Fußball mit der Mannschaft zu spielen. Er trägt jetzt die 10 auf dem Rücken und muss Leistung bringen.“
Wagner: „Für El Mala eine Riesenchance“
El Mala selbst zeigte sich auf seine Art dankbar und lud den Trainer zu seiner Vertragsunterzeichnung ein, wollte ihm die Eltern vorstellen. Die Geste freute Wagner. „Allerdings kannte ich sie schon, ich habe sie bei der U21 schon einmal kennengelernt. Für Said ist das hier die Riesenchance, sich unter gesunden Bedingungen weiterzuentwickeln und zu zeigen: Da geht noch mehr. Das ist einfacher in einem gewohnten Umfeld.“
Und dann hatte er noch ein besonderes Lob für ihn übrig: „In der Kabine habe ich selten einen Spieler gesehen, der so lustig ist.“ Die Fans werden weiterhin über El Mala sprechen. Das ist für Wagner auch okay: „Der Junge polarisiert. Der Junge ist ein Spieler des 1. FC Köln. Er darf jetzt Fußball spielen und wir bewerten die Leistung und nicht das, was er woanders hätte haben können.“








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!